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NHL Direct #122: 32. Team nimmt Form an – 20 Spiele-Sperre für Vegas-Mann

Bevor die NHL in die Pre-Season startet und wir uns die Kader der einundzwanzig Teams genauer anschauen, werfen wir einen Blick auf den Fortschritt der nächsten NHL-Expansion.

Bereits vergangene Saison hatte eine Investorengruppe für den Standort Seattle grünes Licht bekommen. Bis Oktober muss nun auf dem Papier das Team stehen, denn dann starten die Verhandlungen mit der NHL. Die Oak View Group, die hinter dem Prjekt steht, ist angeblich bereit rund 700 Millionen US-Dollar in die KeyArena inklusive Trainingszentrum für die gesamte Region zu investieren.
Das Interesse ist jedenfalls da. Wie The Hockey News berichtet, haben sich bereits 32.000 Eishockeyfans für eine Saisonkarte beworben – obwohl es noch nicht einmal einen Namen für das Team gibt.
Professionelle Unterstützung hat das möglicherweise zweiunddreißigste Franchise mit Dave Tippett. Der ehemalige Head-Coach der Arizona Coyotes wird demnach auch als erste Trainer oder General Manager des neuen Teams gehandelt.
Offiziell gibt es zwar noch keinen Namen, doch der Wettanbieter OddsShark hat bereits einige Vorschläge verlautbaren lassen. So könnte die NHL bald um die Seattle Emeralds, Totems, Rainiers, Evergreens, Kraken, Renegades, Sea Lions, Firebirds, Cougars Eagles, Seals, Whales oder Sockeyes erweitert werden.
Die Fans sind auf jeden Fall schon mit dabei. Auf Instagram veröffentlichte dustinborowksi bereits vier Jersey-Konzepte, die auf den potenziellen Namen aufbauen: https://www.instagram.com/p/BeYkOjmgvE3/?utm_source=ig_share_sheet&igshid=1bb97e918uafh

Sperre für Golden Knight Nate Schmidt

Das noch jüngste Team und einundreißigste Franchise der NHL machte in der vergangenen Woche jedoch ebenfalls Schlagzeilen. Wie bekannt wurde, sperrte die NHL den Verteidiger Nate Schmidt für zwanzig Spiele, da er gegen das NHL/NHLPA Performance Enhancing Substances Program, also die Anti-Doping-Richtlinien der NHL, verstoßen hatte.
Die Golden Knights veröffentlichten ein Statement, demzufolge sie die Richtlinien zwar respektierten, sie nach Gesprächen mit Schmidt, Untersuchungen unabhängiger Ärzte und eidesstattlichen Erklärungen der beteiligten Parteien jedoch davon überzeugt wären, dass die nachgewiesenen Spuren einer verbotenen Substanz nicht aufgrund einer willentlichen Einnahme, sondern zufällig und nicht wissentlich entstanden waren. Schmidt wäre nicht in der Lage gewesen, das verbotene Mittel einzunehmen, Vegas wird aber keine Maßnahmen gegen das Urteil in Erwägung ziehen.

für ring-hockey.at (Lukas Hörmandinger)

 

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