Bild: Red Bull/GEPA Pictures/ Harald Steiner
SALZBURG,AUSTRIA,14.SEP.18 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs KAC Klagenfurt. Image shows Thomas Raffl (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

Thomas Raffl: Kapitän zu sein ist eine große Ehre

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Salzburg. RH-Redakteur Patrick A. hat sich mit Salzburg-Kapitän Thomas Raffl unterhalten. Der Top-Torjäger der Liga sprach mit uns über sein Amt als Kapitän, den neuen Mann hinter der Bande – Matt McIlvane, die Ziele der Saison und warum es nicht für die NHL gereicht hat.

 

Thomas Raffl, geboren am 19. Juni 1986 in Villach (AUT)

Position:  Stürmer (LW)

Größe/Gewicht: 194cm/ 106kg

Spitzname: Pomsche

Hobbies: Golf und Tennis

 

 

Ihr habt mit Coach Matt McIlvane einen neuen Mann hinter der Bande – wie würdest du seinen Stil beschreiben, was gibt es für Unterschiede zu Vorgänger Greg Poss?

Mit Matt haben wir trotz seines jungen Alters einen sehr erfahrenen Trainer hinter der Bande. Er versteht es, das Spiel auf seine Spieler abzustimmen und kann individuell mit Spielern umgehen.

Du bist heuer zum Kapitän ernannt worden und trittst in die Fußstapfen von Matthias Trattnig – ist das eine große Ehre für dich?

Natürlich ist das Kapitänsamt eine große Ehre. Da ich von Matthias in den letzten Jahren viel lernen konnte, macht es die Aufgabe um einiges leichter.

Du bist als verlässlicher Scorer bekannt, heuer jedoch bist du auf dem Weg eine persönliche neue Bestmarke aufzustellen. Beflügelt dich die Rolle als Kapitän extra oder hast du unter dem neuen Trainer eine etwas andere Rolle?

Über persönliche Bestmarken zerbreche ich mir nicht den Kopf. Der Spaß am Spiel ist einfach wieder enorm groß und ich will, dass wir am Ende als Mannschaft gewinnen.

Deine Linie mit Herburger und Hughes funktioniert blendend. Ihr 3 seid die Top3 der Scorerwertung (mit Luciani) – woran liegt das? Gibt es da ein spezielles Geheimnis?

Geheimnis haben wir keines, wir sind einfach sehr gut eingespielt und zur Zeit geht uns alles sehr leicht von der Hand.

Viele österreichsche Leistungsträger verbringen viele Jahre in Salzburg – das Klima unter den Einheimischen scheint perfekt. Was sind die Gründe dafür?

Salzburg ist eine Organisation, die auch den Spielern gegenüber sehr große Anerkennung zeigt. Dadurch dass das Team immer ziemlich gleich bleibt, fällt es auch leichter das System einzuspielen.

Bislang seid ihr auf Kurs den Grunddurchgang für euch zu entscheiden – ist die CHL das große Ziel für kommende Saison?

Bislang waren die Leistungen gut, es ist jedoch noch ein langer Grunddurchgang und ich hoffe, dass wir am Ende ganz oben stehen. Natürlich ist die CHL ein großes Ziel für die nächste Saison.

Welches sind deine persönlichen Ziele für die heurige Saison?

Den Meistertitel mit Red Bull Salzburg zu holen.

Du hattest einen Vertrag bei den Winnipeg Jets, hast es aber aufgrund etlicher Verletzungen lediglich ins Farmteam in die AHL geschafft. Glaubst du, wäre dir ohne Verletzungen der Durchbruch in der NHL gelungen?

Ich bin mir sicher, dass ich es verletzungsfrei geschafft hätte. Aber so ist der Sport eben, man muss es so nehmen, wie es letztendlich kommt.

Abseits des Eises spielst du beim TC Fresach mit etlichen anderen Eishockeycracks Tennis – wie oft stehst du auf dem Tennisplatz? Und wer von den Spielern (Bruder M.Raffl, Kristler, Alagic, Brunner, Rauchenwald, Herzog oder du) ist auf dem Tennisplatz unter euch die Nummer 1?

Es ist immer ein großer Spaß für den TC Fresach zu spielen und mit Freunden die Zeit auf dem Tennisplatz zu verbringen. Wir sind alle ungefähr auf dem gleichen Niveau.

Wo und wie verbringt du die Eishockey- freie Zeit im Sommer?

Mit meiner Frau, Familie und Freunden in Kärnten und Salzburg.

 

Bild: Red Bull/GEPA Pictures

 

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