Emilio Romig. cdmediateam

Dornbirn – Neuzugang Emilio Romig im Interview

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In unserer ersten Ausgabe stellen wir euch Emilio Romig, neuer Stürmer der Bulldogs aus Dornbirn, etwas näher vor. 

Emilio Romig, geboren am 19.September 1992 in Wien (AUT).

Position: Stürmer

Größe/Gewicht: 175cm / 81kg

Spitznamen: Romer, Romi, Romes

Hobby(s): wandern, snowboarden, Tennis spielen, Saunabesuche

 

Der symphatische Stürmer gab uns folgende Antworten auf unsere Fragen:

Was hast du aus deiner Zeit in Übersee mitgenommen – was hast du dazugelernt? Das größte was ich gelernt habe, ist die Einstellung als Profi. Im College hab ich ein paar Jahre gebraucht bis ich mich an alles gewöhnt habe. Dort hatte ich einen Trainer der sehr viel von seinen Spielern verlangt hat und vor allem im Training musste man immer bereit sein, sein Bestes zu geben. Bei Übungen musste man immer Acht drauf geben, worauf es an kommt und alles so umsetzt wie es der Trainer gern hätte. Früher war ich etwas schlampiger – das war somit das größte was ich mitgenommen habe und das versuche ich auch in den Spielen umzusetzen.

Warum bist du in der Saison 17/18 wieder nach Österreich zurück gekehrt? Damals war ich grad im Laufe meiner ersten Profi-Saison in der ECHL. Ich hab fast ganz eine Saison durchgemacht – bis Ende Februar. Dann sind die Vienna Capitals gekommen und haben mir die Chance geboten, wieder nach Hause zurück zu kehren. In dem Moment war ich an einem Punkt, wo ich mir gedacht hab, dass es an der Zeit ist. Ich war fast 10 Jahre lang im Ausland, und ja: Die Heimat hat gerufen.

Hattest du weitere EBEL-Angebote und warum ist es dann letztendlich Dornbirn geworden? Weil der GM, Alexander Kutzer und der Trainer Jussi Tupamäki, mir ein gutes Angebot vorgebracht haben mit einer guten Chance mich persönlich zu entwickeln und ein anreizendes Angebot von der Mannschaft her. Wir sind alles junge Spieler, die hungrig sind und sich beweisen wollen. Wenn man sich in der Liga umschaut, gibt es nicht viele Möglichkeiten, so wie hier in Dornbirn.

Wie verlief die Vorbereitung in Dornbirn? Sehr gut, es war zwar anstrengend, es gab große Umstellungen. Aber das war zu erwarten, nachdem 90% der Mannschaft neu sind und es einen neuen Trainer gibt, der andere Ansprüche hat und das ist natürlich eine große Umstellung. Aber es war bislang sehr aufregend und hat Spaß gemacht.

Deine Rolle im Team? Das ich mein Spiel spiele, der Spieler bleib, der ich immer war und auf meine Stärken vertraue- das ist die Schnelligkeit, meine Energie und die Kraft. Ich versuche Raum für meine Mitspieler zu erzeugen. Da ich jetzt zum ersten Mal ein „älterer“ Österreicher bin ist das auch eine neue Herausforderung.

Welche sind deine Favoriten auf den Titel? Die Medien hauen immer die gleichen Namen der raus – das sind Klagenfurt, Salzburg, Linz und Wien. Es wird sich sehr früh zeigen, wie die Teams wirklich aufgestellt sind. Unsere Aufgabe ist es für ordentlich Wirbel zu sorgen, zusammen zu wachsen und gegen Ende der Saison immer stärker zu werden.

Mit wem wirst du in einer Linie spielen? Das weiß ich noch nicht. Der Trainer wird das schon noch rechtzeitig sagen.

Du trägst in Dornbirn die Nummer 9. Gibt es da einen speziellen Grund dafür? Mein ganzes Leben hab ich fast jedes Jahr die Nummer gewechselt. Die 9 hat mich schon länger angesprochen, aber sie war nie frei. Deshalb hab ich viele verschiedene Nummern ausprobiert. Diesmal war die 9 frei und ich hab mich darüber gefreut und sie sofort ausgewählt.

Hast du ein Vorbild? Als kleinerer Spieler versucht man sich immer von anderen kleinen Spielern eine Scheibe abzuschneiden. Die NHL ist die Liga mit den besten Spielern, deshalb verfolgt man diese auch am meisten als Eishockeyfan. Ich hab mir dort immer versucht von den kleinen Spielern, die dort rausgestochen sind, gewisse Tendenzen abzuschauen.

Eine letzte Frage – werden wir die Bulldogs heuer wieder in den Playoffs sehen? Natürlich

 

 

Bild: cdmediateam

 

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