NHL: Runde 2 Spiel 2 – drei Serien mit 2:0-Führung; JG Pageau besiegt Rangers mit 4 Toren

7 mins read

 

Die zweiten Spiele der vier Serien in der zweiten Runde sind geschlagen. Jean-Gabriel Pageau führte die Senators mit vier Toren an einem Abend zum 6:5-Overtime-Sieg über die Rangers. Neben Ottawa führen auch Pittsburgh und Edmonton mit 2:0 in der Serie.

 

Eastern Conference:

Washington Capitals vs. Pittsburgh Penguins 2:6 (0:2)

Nachdem sie Spiel 1 verloren hatten, mussten die Capitals im zweiten Spiel in der amerikanischen Hauptstadt nachlegen. Doch diesem Anspruch konnten sie nicht gerecht werden.

War das erste Drittel noch dank der Glanzleistungen von den Torhütern Holtby und Fleury mit 0:0 beendet worden, brachen die Penguins bereits 1:15 nach Beginn des zweiten Abschnittes das Eis und gingen mit einem Shorthanden-Treffer von Matt Cullen. Doch keine Minute später konnte Matt Niskanen im Powerplay ausgleichen.

Doch in der zweiten Hälfte des Drittels schlug erneut die Topreihe der Penguins zu. Phil Kessel (Assists Crosby & Guentzel) und Jake Guentzel (Assist Crosby) brachten die Gäste mit zwei Toren in Führung.

Phil Kessel war es auch, der nach etwas mehr als zwei Minuten im dritten Drittel die Führung auf 4:1 im Powerplay erhöhte. Zwar konnte Nicklas Bäckström die Capitals noch einmal, doch Evgeni Malkin und Jake Guentzel machten den Sack zu.

Damit geht es mit einer 2:0-Führung für die Penguins nach Pittsburgh. Für die Capitals wird es ein großes Stück Arbeit, um in dieser Serie den ersten Sieg einzufahren.

Ottawa Senators vs. New York Rangers 6:5 2OT (2:0)

Auch in der zweiten Serie der Eastern Conference steht es 2:0. Die Rangers, die Spiel 1 unglücklich verloren hatten, konnten die Chance zum Ausgleich nicht nutzen. Allen voran Stürmer Jean-Gabriel Pageau war hierfür ausschlaggebend.

Wie auch das Spiel in Washington, begann dieses Match mit einem Unterzahltreffer für die Gäste. Michael Grabner konnte nach guten vier Minuten shorthandend die Rangers in Führung bringen. Dank Pageaus erstem Tor konnten die Senators jedoch nach vierzehn gespielten Minuten ausgleichen.

Drittel zwei war lange Zeit mit guten Chancen ohne Torerfolg gezeichnet, ehe Chris Kreider in der Mitte des Abschnittes die Rangers erneut in Führung brachte. Nun begann eine Drei-Tore-Parade. Derek Stepan konnte beim Uhrstand von 13:10 mit einem weiteren Shorthanded-Tor mit zwei Toren in Führung bringen. Exakt fünfzig Sekunden später brachte Marc Methot die Senators mit seinem Tor zurück, ehe Brady Skjei nur knappe zwei Minuten später auf 4:2 stellte. Eine spannende dritte Periode bahnte sich an.

Diese eröffnete Mark Stone nach nur eineinhalb Minuten mit seinem Treffer zum 3:4. Nur vier Minuten später stellte Brady Skjei jedoch die Zwei-Tore-Führung der Rangers wieder her. Gute vier Minuten vor Schluss begann dann die große Pageau-Show. In Minute 57 und Minute 59 konnte der Stürmer der Senators seine Team von einem 3:5 zum 5:5 und damit in die Overtime führen. Diese beendete er mit seinem fünften Playoff-Tor in dieser Saison nach 82 Minuten und 54 Sekunden.

Die Rangers haben nun zwei Spiele vor heimischer Kulisse, um die Serie auszugleichen, während die Senators die Möglichkeit haben, ins Conference-Finale einzuziehen.

 

St. Louis Blues vs. Nashville Predators 3:2 (1:1)

Spiel 2 zwischen den beiden Überraschungsteams der Playoffs brachte den Ausgleich der Blues in der Serie.

Zwar gingen die Predators nach knappen acht Minuten durch Neal mit 1:0 in Führung, doch konnte Superstar Vladimir Tarasenko mit seinem erst zweiten Tor in diesen Playoffs zwanzig Sekunden vor Ende des ersten Drittels im Powerplay ausgleichen. Eine Minute zuvor war Nashvilles Stürmer Vernon Fiddler für Kneeing (Foul mit dem Knie) aus dem Spiel geworfen worden. (http://www.sbnation.com/nhl/2017/4/28/15480894/predators-vernon-fiddler-ejected-kneeing-blues-game-2-parayko-nhl-suspension)

Nachdem das zweite Drittel dank der Torhüter Allen und Rinne ohne Tore endete, brachte Ryan Ellis die Predators nach etwas mehr als drei Minuten im letzten Abschnitt wieder in Führung. Knapp fünf Minuten später konnte jedoch Jori Lehterä den erneuten Ausgleich erzielen. Das Gamewinning-Goal erzielte Vladimir Tarasenko vier Minuten vor Ende der Partie.

Signifikant ist, dass Nashville in den ersten beiden Dritteln nur insgesamt neun Schüsse auf das Tor der Blues brachte. Im letzten Drittel konnten sie fünfzehn verbuchen.

Anaheim Ducks vs. Edmonton Oilers 1:2 (0:2)

Spiel 2 der besten Teams der Pacific Division brachte den zweiten Sieg für die Truppe aus Kanada.

Andrej Sekera eröffnete das Spiel nach nur einer Minute mit dem 1:0 für die Gäste aus Edmonton. Dies war einer von nur drei Schüssen auf das Tor von Ducks-Torhüter Gibson. Währenddessen musste Cam Talbot im Tor der Oilers zwölf Schüsse auf sein Tor halten, ebenso viele bekam er im zweiten Drittel auf sein Tor. Keiner der vierundzwanzig Schüsse der Ducks fand ins Tor, genau so wenig wie einer der neun, die die Oilers im zweiten Drittel abfeuerten.

Im dritten Drittel konnten die Oilers im Powerplay ihre Führung erhöhen, Patrick Maroon mit seinem zweiten Tor in dieser Postseason. Das einzige Tor für Anaheim erzielte Jakob Silfverberg im Powerplay. Dies war der einzige von vierzig Schüssen auf das Tor von Cam Talbot.

Damit führen die Oilers bereits mit 2:0 in dieser Serie. Als nächstes folgen zwei Spiele in Edmonton. Anaheim kennt sich jedoch mit Auswärtssiegen aus. Bereits in den letztjährigen Playoffs verloren die Ducks die beiden ersten Heimspiele und konnten dann in Nashville mit 3:0 und 4:1 die Serie ausgleichen. Letztendlich verloren sie die Serie jedoch mit 3:4 an die Predators, die ihrerseits in Runde 2 vom späteren Vize-Meister aus San Jose in sieben Spielen besiegt wurde.

 

 

Comments