NHL-Playoffs: Runde 2 Spiel 1 – Crosby, Draisaitl & Subban führen ihre Teams zum Sieg

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In Spiel 1 der zweiten Runde der Playoffs konnte nur eines der vier Heimteams gewinnen. In der Western Conference führten Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) und P.K. Subban (Nashville Predators) mit je drei Punkten ihre Teams zum Sieg, während Sidney Crosby die Penguins mit zwei Toren zum Sieg schoss.

 

Eastern Conference:

Washington Capitals vs. Pittsburgh Penguins 2:3 (0:1)

In Spiel 1 der Mega-Serie der zweiten Runde gastierte der regierende Meister rund um Superstar Sidney Crosby in der amerikanischen Hauptstadt.

Nachdem das erste Drittel mit tollen Saves auf beiden Seiten torlos endete, war es Crosby, der nur 12 Sekunden nach dem Bully zum zweiten Abschnitt auf 1:0 für Pittsburgh stellte. Keine ganze Minute später kam ein Rebound nach einem Schuss von der blauen Linie über Umwege zu Crosby, der erneut einnetzte.

1:43 vor Ende des zweiten Drittels brachte dann der andere Superstar am Eis, Alexander Ovechkin, die Capitals zurück ins Spiel. Nach einem Missverständnis der Penguins-Abwehr kommt der Kapitän aus Russland vorm Tor an die Scheibe und lässt sich die Möglichkeit nicht entgehen.

Etwas mehr als acht Minuten im letzten Abschnitt kam Matt Niskanen im Penguins-Drittle an die Scheibe, sah Kuznetsov alleine vor dem Tor stehen und passte ihm zu. Der russische Stürmer musste nichts anderes tun, als seinen Schläger hinhalten und der Puck landete zum 2:2 im Netz.

Das Game-Winning Goal erzielte Nick Bonino nach einem schnellen Konter der Penguins. Zwar versuchten die Capitals mit allen Mitteln die Overtime zu erzwingen, doch konnte Pittsburgh auch dank der Paraden von Schlussmann Fleury die Führung verteidigen und liegt damit 1:0 in der Serie vorne.

 

Ottawa Senators vs. New York Rangers 2:1 (1:0)

Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der NHL treffen die kanadische Hauptstadt und das Team von Michael Grabner in den Playoffs aufeinander.

In der siebenten Spielminute hatten die Hausherren eine Riesenchance auf den Führungstreffer. Mark Stone kommt im Powerplay völlig alleine vor dem Tor an die Scheibe, kann sie jedoch nicht sofort kontrollieren. Als er dann zum Schuss kommt, steht Henrik Lundqvist parat und kann den Rückstand seines Teams verhindern. Knappe zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels hatten die Senators in Unterzahl die nächste Riesenchance auf das 1:0. Ein toller Save von Lundqvist und eine Strafe gegen Brady Skjei verhinderten jedoch den Treffer von Viktor Stalberg.

In der Mitte des zweiten Drittels konnten allerdings die Rangers im Powerplay den ersten Treffer erzielen. Ryan McDonagh wagte einen Schuss von der blauen Linie, der seinen Weg ins Tor von Ottawa fand.

Kurz vor Ende des zweiten Abschnittes kamen dann die Senators in eine Überzahl-Situation. Wurde der Schuss von Kyle Turris zwar noch geblockt, kam der Rebound jedoch zu Dzingel, der sofort zum Ausgleich traf. Damit ging es mit einem Unentschieden in das letzte Drittel.

Dort kam Kapitän Erik Karlsson gute vier Minuten vor der Schlusssirene in der Ecke des Rangers-Drittels an den Puck. Anstatt zu passen, wagte er jedoch den Schuss. Die Scheibe kam auf Lundqvist zu und sprang von ihm in das New Yorker Tor. 2:1 für Ottawa, der Canadian Tire Center bebte vor Enthusiasmus. Daran änderte sich auch nichts mehr, denn selbst mit einem sechsten Mann bei Empty Net konnten die Rangers kein Tor mehr erzielen.

 

Western Conference:

Anaheim Ducks vs. Edmonton Oilers 3:5 (0:1)

Das Duell der beiden besten Teams der Atlantic Division begann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im sonnigen Kalifornien. Edmonton konnte drei der fünf Spiele in der Regular Season für sich entscheiden.

Nach einem torlosen ersten Drittel, war es Ryan Getzlaf, der nach nur 37 Sekunden das erste Tor des Abends erzielte. In der neutralen Zone an den Puck gekommen, konnte er ungehindert in und durch das Drittel der Oilers fahren und mit einem Wristshot die Scheibe an Torhüter Talbot vorbei im Netz unterbringen.

Die Antwort der Oilers folgte in einer 5gegen3-Situation. Leon Draisaitl kam vor dem Slot an die Scheibe und zielte auf das Tor der Ducks. Zwar wurde der Schuss geblockt, doch kam der Rebound zu Mark Letestu, der aus spitzem Winkel einnetzte.

Im dritten Drittel machten die Oilers dann dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Connor McDavid wagte im Powerplay einen Schuss aus spitzem Winkel. Der Schuss wurde gehalten, jedoch sprang die Scheibe erneut zu Mark Letestu, der sich sein zweites Tor an diesem Abend nicht entgehen ließ.

Nur kurz darauf kam Adam Larsson im Slot nach einem Pass von Draisaitl an den Puck, hatte genügend Zeit, sich die Ecke auszusuchen, und netzte dann zum 3:1 für die Gäste ein. Doch nur zwei Minuten später konnten die Ducks erneut anschreiben. Nach Bullygewinn und einem Schuss von der blauen Linie stand Patrick Eaves goldrichtig um den Rebound im Tor der Oilers unterzubringen.

Wiederum nur eine weitere Minute später schaffte Anaheim sogar den Ausgleich. Nach einem Schuss von Cogliano springt die Scheibe unkontrolliert in die Luft. Jakob Silfverberg nutzt die Situation aus und bringt den Puck ins Tor.

Knappe fünf Minuten vor Schluss folgte dann die Antwort der Oilers. Adam Larsson kann ungehindert vom eigenen Tor bis hinter das Tor der Ducks fahren, wollte eigentlich in den Slot passen, doch der Puck springt von Torhüter Jon Gibson ins Tor. Larssons zweites Tor markiert sein erst drittes Playoff-Tor. 4:3 Edmonton, Anaheim hat noch vier Minuten und vierzig Sekunden.

Doch die Ducks können auch bei Empty Net den Ausgleich nicht erzielen. Im Gegenzug können die Oilers in Person von Draisaitl und Lucic kontern. Ein Doppelpass und Leon Draisaitl krönt seinen tolle Leistung mit dem ersten Tor und dem dritten Punkt an diesem Abend.

 

St. Louis Blues vs. Nashville Predators 3:4 (0:1)

Diese Serie bietet das Duell der beiden Überraschungsteams. St. Louis (4:1 gegen Minnesota) und Nasvhille (4:0 gegen Chicago) konnten als Außenseiter vor allem dank ihrer Torhüter in die zweite Runde einziehen. In der Regular Season hatte Nashville die Nase mit drei Siegen aus fünf Spielen vorne.

Das erste Tor erzielte Colin Wilson, nachdem er P. K. Subbans gefürchteten Slapshot im Powerplay nach etwas mehr als elf Minuten ins Tor abfälschte. Gute zwei Minuten nach Beginn des zweiten Drittels war es erneut Subban, der den Puck auf das Tor von St. Louis hämmerte. Diesmal langte die Scheibe ohne Hilfe eines anderen Spielers ins Netz.

Ungefähr fünf Minuten später konnte dann auch St. Louis das erste Tor erzielen. Einen Auflauf vor dem Tor der Predators nutzte Colton Parayko aus. Im Scheibenbesitz ließ er sich Zeit und brachte dann den Puck an Nashville-Torhüter Pekka Rinne vorbei.

Acht Minuten vor Ende des Spiels kam erneut im Powerplay die Scheibe wieder einmal zu P. K. Subban. Der brachte mit einem Onetimer den Puck aufs Tor, wo sie von Filip Forsberg ins Tor abgefälscht wurde. Subbans dritter Punkt an diesem Abend brachte Nashville erneut eine Zwei-Tore-Führung.

Doch St. Louis ließ sich davon nicht unterkriegen. Nicht lange war im dritten Abschnitt gespielt, als Jaden Schwartz alleine vor dem Tor an die Scheibe kam und sie im Tor der Gäste unterbrachte. In der Mitte des Drittels konnte St. Louis in Person von Vladi Sobotka ausgleichen.

Doch war es Vernon Fiddler für Nashville, der das entscheidende Tor erzielte. Nach einem Kampf an der Bande, sprang die Scheibe frei vor das Tor. Fiddler reagierte am schnellsten und erzielte das entscheidende 4:3.

 

 

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