NHL: Blues eliminieren Minnesota in Spiel 5

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Die St. Louis Blues stehen nach einem überraschenden 4:1 in der Serie gegen Minnesota in der zweiten Runde der Playoffs.

 

Es war bereits eine große Überraschung, dass St. Louis – 3. in der Division nach der Regular Season – nach drei Spielen bereits mit 3:0 in der Serie gegen die Minnesota Wild führten, einem Team, das durchaus als Titelanwärter gehandelt wurde. Zwar konnte das Team aus dem Norden der USA Spiel 4 in St. Louis mit einem Shutout gewinnen, doch in Spiel 5, in Minnesotas „twin cities“, setzte es erneut eine Niederlage. Das 3:4 nach Overtime bedeutete das Ende der Saison für den „State of Hockey“ Minnesota.

Den ersten Treffer erzielten die Gäste aus Missouri in Person von Superstar Vladimir Tarasenko, der sein erstes Playofftor in dieser Saison verbuchen konnte. St. Louis machte so weiter, wie sie die Serie begonnen hatten. Drei Minuten nach dem Führungstreffer spielte Verteidiger Colton Parayko seinen Gegenspieler aus du spielte den Puck zu Alexander Steen ab, der den Puck locker im Tor von Devan Dubnyk unterbrachte. Gegen Ende des ersten Drittels konnte Ryan Suter im Powerplay die Wild zurück ins Spiel bringen.

Das zweite Drittel war geprägt von tollen Chancen, aber tollen Paraden auf beiden Seiten. So ging es mit einer 2:1-Führung von St. Louis in den Schlussabschnitt.

Dort konnte Paul Stastny die 2-Tore-Führung der Gäste wiederherstellen. Von hinter dem Tor zog er nach vorne, Dubnyk war zur Stelle und konnte den ersten Versuch abwehren, doch nach mehrmaligem Nachhaken brachte Stastny die Scheibe im Tor unter. Nun hatte Minnesota noch zwölf Minuten und siebenunddreißig Sekunden Zeit, um das Spiel auszugleichen und zumindest eine Overtime zu erspielen.

Das taten sie auch. Nur knapp eineinhalb Minuten später schoss Martin Hanzal St. Louis Torhüter Jake Allen von hinter dem Tor an und dieser flog mit dem Puck ins Tor. Jubel in Minnesota. Dieser hielt jedoch nicht lange, denn Stürmer Nino Niederreiter hatte Allen in das Tor gestoßen – Torhüterbehinderung, das Tor zählte nicht.

Davon ließ sich die Wild jedoch nicht beirren. Weitere eineinhalb Minuten später schoss Mikael Granlund im Powerplay auf das Tor, der Schuss wurde zwar geblockt, jedoch sprang der Puck zu Mikko Koivu, der diesen aus der Luft ins Tor beförderte.

Von diesem Tor noch einmal gepusht, erzielte Jason Zucker fünf Minuten vor Ende des Spiels den wohlverdienten Ausgleich.

So ging es in die Overtime, die Magnus Pääjarvi mit dem 4:3 für St. Louis beendete. Somit sind die Blues in der zweiten Runde, wo sie auf die Nashville Predators treffen werden, die ihrerseits ganz fulminant die Chicago Blackhawks gesweept haben.

 

ring-hockey.at

 

 

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