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EBEL

RH-Center: Liveblogs aus Klagenfurt und Graz & Livestream aus Salzburg

Bild: Red Bull/GEPA Pictures/Lerch

Während der weiterhin ungeschlagene Tabellenführer Vienna Capitals in der 10. Runde auswärts antreten muss, bestreiten seine schärfsten Konkurrenten Heimspiele. Für den EC-KAC ist es, nach Abschluss der Umbauarbeiten in der Klagenfurter Stadthalle, das erste Heimspiel der Saison überhaupt. RH bietet seinen Usern Liveblogs aus Klagenfurt und Graz, sowie den Livestream von ServusTV im RH-Center.

Den Livestream gibt es direkt im RH-Center oder hier zu sehen + Liveblogs aus Klagenfurt & Graz.

 

Liveblog aus Klagenfurt

Die Fakten zur 10. Runde:

  • Am Sonntag werden alle sechs Spiele der 10. Runde in der Erste Bank Eishockey Liga ausgetragen.
  • Das Duell zwischen EC Red Bull Salzburg und KHL Medvescak Zagreb gibt es am Sonntag im Livestream der Servus Hockey Night. (www.servushockeynight.com) Diese wird erstmals zweisprachig präsentiert. Auf Tonspur 2 wird mit Igor Oslic ein echter Eishockey-Experte das Spiel auf Kroatisch kommentieren.
  • Tabellenführer Vienna Capitals strebt bei HC Orli Znojmo seinen 10. Sieg im 10. Spiel an. Die Wiener machen damit weiterhin Jagd auf den von ihnen in der Vorsaison neu aufgestellten Startrekord: Zum Saisonbeginn 17/18 gewannen die Wiener zwölf Spiele am Stück.

So, 14.10.2018: HC Orli Znojmo – Vienna Capitals (17:30 Uhr, SPORT 5 live)
Referees: GRUBER, KINCSES, Soos, Zgonc.

  • Im Duell HC Orli Znojmo gegen die Vienna Capitals empfängt der Vorletzte der laufenden Meisterschaft den ungeschlagenen Tabellenführer. Während die Caps mittlerweile bei neun Siegen am Stück halten, fuhr Znojmo aus acht Spielen erst fünf Punkte ein.
  • Die Wiener sind – gemeinsam mit dem KAC – das Team mit den wenigsten Gegentreffern (15). Znojmo kassierte aktuell mehr als doppelt so viele Gegentore (34).
  • Große Schwierigkeiten offenbarten die Tschechen bislang im Penalty-Killing: Mit 72,4% weisen sie den schlechtesten Wert aller Teams auf. (Capitals – 83,3% #4)
  • Die letzten beiden Begegnungen in Znojmo konnten die Capitals für sich entscheiden. Das letzte Duell dieser beiden Mannschaften ging mit 3:2 nach Penaltyschießen an die Tschechen.
  • Beim Wiener-Sieg am Freitag gegen den KAC überzeugte ein weiteres Mal Neuzugang Christopher DeSousa: Der Ex-Bozener traf beim 2:1-Sieg doppelt und hält nach neun Spielen bei insgesamt 11 Punkten. Damit liegt er in der Punktewertung ligaweit auf Platz 6.

Stimmen zum Spiel: 

Miroslav Frycer, Headcoach von ZNO: „Wir müssen das Spiel gegen den Tabellenführer fokussiert starten und unsere Konzentration über 60 Minuten behalten. Wir dürfen uns nicht wieder einen raschen Rückstand leisten, wie etwa am Freitag gegen Bozen. Manche meiner Spieler müssen vor allem im mentalen Bereich konzentrierter werden.“

Christopher DeSousa, Stürmer von VIC: „Das Ost-Derby ist wieder ein ganz anderes Spiel. Wir gehen natürlich in die Partie mit dem Ziel drei Punkte zu holen. Es ist ganz egal an welcher Position Znaim in der Tabelle steht. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wir wissen, dass die Aufgabe sicher nicht leicht wird. Wir müssen wieder unseren Job machen und das Spiel einfach gewinnen.“

So, 14.10.2018: Moser Medical Graz99ers – Fehervar AV19 (17:30 Uhr)
Referees: BABIC, PIRAGIC, Nagy, Nedeljkovic.

  • Die Moser Medical Graz 99ers sind gemeinsam mit Meister HCB Südtirol Alperia der erste Verfolger von Tabellenführer Vienna Capitals. Die Steirer halten aktuell bei 18 Punkten und sind in ihrer Heimhalle nach vier Spielen noch ungeschlagen. Fehervar AV19 liegt aktuell auf dem fünften Tabellenplatz, kommt aber nach einer 2:4-Niederlage in Villach nach Graz.
  • Der jüngste 4:0-Heimsieg über Linz war der erste Grazer Shut-Out-Erfolg in dieser Spielzeit. Zuletzt blieben die 99ers am 5. März 2017 in Viertelfinale #4 gegen Salzburg ohne Gegentor (4:0).
  • Die Ungarn ließen in den ersten Runden eine Auswärtsschwäche erkennen: Von ihren insgesamt 13 Punkten erreichten die „Teufel“ lediglich zwei in der Fremde. Während sie daheim durchschnittlich 4,6 Tore erzielen, kamen sie auswärts bislang auf 1,75 pro Partie.
  • Graz weist nach 9 Runden die beste Offensive der Liga auf: 37 Tore sind absoluter Bestwert. Gleich fünf Spieler der Grazer rangieren mit fünf bzw. sechs Toren unter den Top-14 der Torschützenliste. Kein anderes Team der EBEL stellt aktuell eine so hohe Zahl an Torschützen unter den Top-15. (Loney, Caito je 6; Hamilton, Yellow Horn, Ograjensek je 5)
  • Zudem ist dieses Spiel das Duell zwei der drei besten Teams während eines Powerplays: Graz nutzt 31,3% und Fehervar 25,9% der Überzahlspiele zu Torerfolgen.
  • In der letzten Saison standen sich diese beiden Teams sechs Mal gegenüber. Vier Siege gingen an die „Teufeln“. Das letzte Duell in Graz konnte aber die Heimmannschaft gewinnen.

Stimmen zum Spiel:

Doug Mason, Headcoach von G99: „Wir werden zum letzten Spiel keine Änderungen vornehmen, da hat nämlich fast alles perfekt gepasst. Auch wenn man die Spieler fragt, die hatten Spaß und wissen wie gut sie sind. Ich gehe davon aus, dass wir am Sonntag das gleiche Tempo erwarten können.“

Hannu Järvenpää, Headcoach von AVS: „Ich war mit unserer Leistung in Villach nicht zufrieden. Die gute Seite ist, dass wir am Sonntag bereits die nächste Chance bekommen Punkte einzufahren. Das wird uns aber nur gelingen, wenn wir von Beginn an aggressiv und mit hoher Intensität auftreten.“

So, 14.10.2018: EC Red Bull Salzburg – KHL Medvescak Zagreb (17:30 Uhr, www.servushockeynight.com live)
Referees: FICHTNER, STOLC, Kaspar, Nothegger.

  • Das Duell zwischen EC Red Bull Salzburg und KHL Medvescak Zagreb gibt es am Sonntag im Livestream der Servus Hockey Night. (www.servushockeynight.com)
  • Erstmals wird die Servus Hockey Night zweisprachig präsentiert. Auf Tonspur 2 wird mit Igor Oslic ein echter Eishockey-Experte das Spiel auf Kroatisch kommentieren. Auf Tonspur 1 gibt wie gewohnt den Originalkommentar auf Deutsch.
  • Salzburg hat sich am Freitag mit dem vierten Sieg in Folge in der Tabelle vorübergehend auf den 6. Platz vorgeschoben. Zagreb blieb die letzten zwei Spiele ohne Punktegewinn, hat aber am Samstag noch das Spiel bei HC TWK Innsbruck „Die Haie“ auszutragen.
  • Die Stärke der Kroaten ist ihr Penalty Killing: In 87% ihrer Unterzahlzeit bleiben die „Bären“ ohne Gegentreffer. Salzburg kassierte bislang durchschnittlich in einem von vier Unterzahlspielen einen Gegentreffer (75% Penalty Killing).
  • Die letzten beiden Duelle dieser Mannschaften gingen mit einem Tor Unterschied jeweils an die Gastmannschaft. Von sechs Duellen in der Vorsaison gewann jedes Team deren drei.

Stimmen zum Spiel: 

Chris VandeVelde, Stürmer von RBS: „Wir wollen uns weiterentwickeln und den Weg weitergehen, den wir in den vergangenen vier Spielen gegangen sind. Die Kroaten sind wieder eine neue Herausforderung, aber wir wollen unsere Serie auf jeden Fall fortsetzen.“

Aaron Fox, Headcoach von MZA: „Wir brauchen in unserem zweiten Spiel innerhalb von weniger als 24 Stunden einen guten Start und müssen versuchen ihre hohe Intensität zu matchen. Salzburg ist ein richtig gutes Team und eine große Herausforderung für uns. Leider ist unser Kader wegen etlichen Verletzungen nicht vollbesetzt, deswegen müssen wir vor allem defensiv ein gutes Spiel zeigen.“

So, 14.10.2018: EC-KAC – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (17:30 Uhr)
Referees: BALUSKA, OFNER, Nemeth, Rezek.

  • Der EC-KAC ist zurück in der Klagenfurter Stadthalle: Wegen Umbauarbeiten konnten die Kärntner in den ersten Runden nur auswärts antreten und bestreiten nun gegen HC TWK Innsbruck „Die Haie“, die am Samstag noch ein Heimspiel gegen KHL Medveszak Zagreb (17.30 Uhr) bestreiten, das erste Heimspiel der Saison 2018/19.
  • Während der KAC nach der Derbyniederlage etwas die Form verloren hat und nun aktuell bei drei Niederlagen am Stück hält, hat sich Innsbruck nach einem durchwachsenen Saisonstart zuletzt mit drei Siegen aus vier Spielen verbessert gezeigt.
  • Der Rekordmeister ist mit den Vienna Capitals weiterhin jenes Team mit den wenigsten Gegentoren (15). Das komplette Gegenteil in dieser Statistik sind die „Haie“: Bei gleicher Anzahl an Spielen (8) mussten die Tiroler bereits 36 Gegentreffer hinnehmen und nehmen damit in dieser Statistik den letzten Platz ein.
  • Dafür sind die „Haie“ am anderen Ende der Eisfläche kaltschnäuzig: 13,3% ihrer Torschüsse führen zu Treffern. Damit sind sie ligaweit die Nummer eins. (KAC – 8,4%)
  • Im Jahr 2018 standen sich diese beiden Teams bereits vier Mal gegenüber: Dabei gewannen stets die Innsbrucker. Beim letzten Antreten in Klagenfurt am 11. Februar gar mit einem Shut-Out.
  • Bei den letzten vier Siegen von Innsbruck über den KAC traf Andrew Yogan zumindest einmal. Der Forward war auch in den beiden Spielen der „Haie“ vergangenes Wochenende jeweils einmal erfolgreich.

Stimmen zum Spiel: 

Marcel Witting, Stürmer vom KAC: „Nach den insgesamt 16 Auswärtspartien inklusive Pre-Season brennen wir als Mannschaft auf den Heimauftakt gegen meinen Stammverein, umso mehr, weil wir zuletzt drei Mal so knapp verloren haben und entsprechend motiviert sind, diesen Trend wieder umzukehren. Wir hoffen auf eine volle Stadthalle und einen tollen ersten Heimspielabend heuer.“

Florian Pedevilla, Verteidiger von HCI: „Wir sind derzeit gut drauf, haben unser Spiel deutlich verbessert. Natürlich haben wir noch viel Luft nach oben, aber wir sind vor allem defensiv deutlich stabiler. Der KAC hat ein gutes Team, er ist sicher einer der Favoriten auf den Titel. Aber ich sehe keinen Grund, dass wir nicht auch in Klagenfurt etwas mitnehmen können.“

So, 14.10.2018: EHC LIWEST Black Wings Linz – EC Panaceo VSV (17:30 Uhr)
Referees: BULOVEC, KELLNER, Hribar, Kontschieder.

  • Nach der ersten Shut-Out Niederlage in der laufenden Saison empfängt EHC LIWEST Black Wings Linz den EC Panaceo VSV. Während die Oberösterreicher zuletzt zwei Niederlagen einstecken mussten, gab es für die Kärntner zwei Heimsiege in Serie.
  • Auf den VSV wartet die erst dritte Auswärtspartie der laufenden Meisterschaft. Bislang gab es in der Fremde für die Unterluggauer-Truppe noch keinen Punktgewinn.
  • Linz hadert hingegen wieder mit seiner Performance vor heimischem Publikum: Aus fünf Heimspielen gab es erst einen Sieg.
  • In der Vorsaison gewann Villach drei der vier Duelle. Just das letzte Antreten in Oberösterreich ging aber mit 2:0 an die Hausherren.
  • Beide Mannschaften hadern noch ein wenig mit ihrer Performance in Überzahl: Nur 14,8% (VSV) bzw. 14,7% (EHL) der Powerplay Situationen werden genützt. Linz ist dafür weiterhin die Nummer eins im Penalty Killing (90,7%).

Stimmen zum Spiel: 

Jordan Hickmott, Stürmer von EHL: „Es ist gerade keine einfache Situation für uns. Ich glaube es geht um unser Selbstvertrauen, das nicht zur Gänze vorhanden ist. Wir müssen einfach noch besser im Training arbeiten und konstanter spielen.“

Patrick Spannring, Stürmer vom VSV: „„Ich freue mich schon sehr auf das Spiel in meiner alten Wirkungsstätte (Spannring spielte sieben Saisonen in Linz; Anm.). Die Atmosphäre wird sicherlich wieder top sein und wir werden alles geben, um die drei Punkte mit nach Villach zu nehmen.“

So, 14.10.2018: HCB Südtirol Alperia – Dornbirn Bulldogs (18:00 Uhr)
Referees: MORI, M. NIKOLIC, Pardatscher, Schauer.

  • Meister HCB Südtirol Alperia empfängt die Dornbirn Bulldogs. Während die Italiener nach zwei klaren Siegen über den Letzten bzw. Vorletzten der Tabelle punktegleich mit dem Zweiten auf Rang drei Liegen, sind die Vorarlberger aktuell nur noch Siebenter.
  • Dornbirn weist aktuell die längste Niederlagenserie der gesamten Liga auf. In den letzten fünf Runden wurde kein Sieg errungen, lediglich ein Punkt gegen Fehervar „mitgenommen“.
  • Die Bulldogs haben vor allem ihre Torgefährlichkeit aus den ersten vier Runden verloren: In den vier Auftaktspielen machten sie noch 4,75 Tore pro Spiel, in den letzten fünf Runden waren es nur noch deren 2.
  • Die „Füchse“ zeigten bislang vor allem defensiv ihre Stärken: Mit 17 Gegentoren aus neun Spielen liegen sie ligaweit an dritter Stelle.
  • Bozen gewann im Vorjahr vier der sechs Aufeinandertreffen.

Stimmen zum Spiel: 

Anton Bernard, Stürmer vom HCB: „Trotz der vielen Kilometer, die wir diese Woche zurückgelegt haben, hat uns der Sieg in Znojmo eine gute Stimmung gegeben. Deshalb wollen wir vor unserem Publikum gegen Dornbirn gewinnen, um ganz oben auf der Tabelle zu bleiben.“

Dave MacQueen, Headcoach von DEC: „Das wir ein richtig schweres Spiel gegen regierenden Meister. Sie haben auch heuer wieder ein sehr solides Team und sind auf allen vier Linien richtig gut aufgestellt. Wir werden nicht allzu viele Chancen gegen Bozen vorfinden, müssen diese dann eben hochprozentig verwerten.“

erstebankliga.at

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