(Foto: HCB/Vanna Antonello)

EBEL: Tabellenführer & Meister sind in letzter Runde auf Revanche aus

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Am Sonntag stehen sich die zwölf Mannschaften der Erste Bank Eishockey Liga ein letztes Mal im Kalenderjahr 2018 gegenüber. Die 33. Runde ist für alle Teams das nun fünfte Spiel innerhalb von nur zehn Tagen.

Fünf Fakten vor der 33. Runde:

  • Für die zwölf Mannschaften der Erste Bank Eishockey Liga steht am Sonntag das fünfte Spiel innerhalb von zehn Tagen auf dem Programm.
  • Das Spiel zwischen den Dornbirn Bulldogs und dem EC Red Bull Salzburg wird auf www.servushockeynight.com live übertragen.
  • Fehervar AV19 steht vor seinem 8. Sieg in Serie. Das wäre ein neuer Vereinsrekord für die Ungarn.
  • Der EC Panaceo VSV könnten sein 2.500 Grunddurchgangstor erzielen. Seit der Saison 2003/04 trafen die Villacher in der „regular season“ 2.495 Mal.
  • Sowohl die spusu Vienna Capitals, als auch der HCB Südtirol Alperia haben mit ihrem kommenden Gegner noch eine Rechnung offen. Die Wiener nahmen im letzten Spiel mit HC Orli Znojmo ihre höchste Saisonniederlage (3:9) hin. Die Bozener ließen sich beim letzten Aufeinandertreffen mit dem HC TWK Innsbruck „Die Haie“ eine 4:0-Führung entreißen.

So, 30.12.2018: HCB Südtirol Alperia – HC TWK Innsbruck “Die Haie“ (17.00 Uhr)
Referees: KOPITZ, STOLC, Nothegger, Pardatscher

  • Das Duell zwischen HCB Südtirol Alperia und HC TWK Innsbruck „Die Haie“ eröffnet die 33. Runde in der Erste Bank Eishockey Liga.
  • Während der regierende Meister zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen musste und in der Tabelle auf den fünften Rang abrutschte, gewann Innsbruck zweimal in Serie.
  • Die „Füchse“ haben ihre Gefährlichkeit vor dem Tor verloren: In den letzten beiden Spielen gelang ihnen durchschnittlich nur ein Treffer, in den drei Spielen davor waren es pro Begegnung deren sechs.
  • Innsbruck hat seine letzten sechs Auswärtsspiele in Serie verloren. Der letzte Auswärtssieg datiert vom 18. November, als die „Haie“ beim Meister einen frühen 0:4-Rückstand in einen 8:5-Erfolg verwandelten.
  • Beide bisherigen Saisonbegegnungen wurden vom Auswärtsteam gewonnen. Innsbruck entschied die letzten beiden Spiele in Bozen für sich.
  • Während der HCB ligaweit die zweitwenigsten Gegentore hinnehmen musste (77), kassierte der HCI bislang 125 Tore (#2).

Stefano Marchetti (HCB Südtirol Alperia): “Wir haben gegen Salzburg nicht unser bestes Spiel gezeigt. Wir haben unsere Fehler jedoch analysiert und werden uns besser präsentieren. Wir wollen unseren Fans im letzten Heimspiel des Jahres einen Sieg schenken und dieses wundervolle, historische Jahr 2018 gebührend beschließen.“
Daniel Wachter (HC TWK Innsbruck „Die Haie“): „Natürlich wollen wir gewinnen und ich denke das ist auch möglich. Es ist ein Ruck durch dieses Team gegangen, das merkt man in jeder einzelnen Sekunde. Dennoch müssen wir in Bozen besser starten als in der vergangenen Begegnung, denn noch einmal wird uns so eine Aufholjagd nicht gelingen.“

So, 30.12.2018: KHL Medvescak Zagreb – EC-KAC (17.00 Uhr)
Referees: OFNER, TRILAR, Nedeljkovic, Zgonc

  • KHL Medvescak Zagreb und der EC-KAC treffen einander bis zum 8. Jänner 2019 dreimal.
  • Die Kroaten haben in den letzten zwölf Spielen nur einen Punkt geholt und stehen aktuell am Tabellenende. Das 0:9 gegen Graz am letzten Spieltag war Zagrebs bisher höchste Heimniederlage in der Erste Bank Eishockey Liga. Der EC-KAC verbesserte sich nach seinem zweiten Derbysieg auf den dritten Tabellenrang.
  • Das bisher einzige Saisonduell dieser beiden Mannschaften haben die Kärntner mit 4:2 für sich entschieden. Stefan Geier legte mit seinem bislang einzigen Doppelpack in dieser Saison den Grundstein zum Sieg.
  • Der EC-KAC hat die letzten drei Spiele mit den „Bären“ gewonnen.
  • In diesem Spiel duelliert sich die beste mit der schlechtesten Defensive der Liga. (75 GA KAC bzw. 132 GA MZA)

Filip Jarcov (KHL Medvescak Zagreb): “Wir waren in unserem letzten Spiel offensiv nicht in der Lage Akzente zu setzen. Klar hat Graz gut verteidigt, aber wir müssen unser Offensivspiel deutlich verbessern.“
Johannes Bischofberger (EC-KAC): „Das Derby gegen Villach war kein Torfestival, für uns stand nach den letzten Ergebnissen aber im Vordergrund, die Stabilität in unserem Spiel wiederzufinden. Das ist uns gelungen, dementsprechend war das ein erfolgreicher Abend für uns. Darauf wollen wir im Auswärtsspiel in Zagreb aufbauen. Es geht gegen ein Team, das ganz anders aussieht als bei unserem letzten Duell, über das wir auch wenig wissen. Umso mehr wird unser Fokus auf unserem eigenen Spiel liegen: Der Umsetzung unseres Systems und der Feinabstimmung in unseren Formationen.“

So, 30.12.2018: spusu Vienna Capitals – HC Orli Znojmo (17.30 Uhr)
Referees: KINCSES, NIKOLIC K., Hribar, Nagy

  • Trotz zuletzt zweier Niederlagen haben die spusu Vienna Capitals die Tabellenführung in der Erste Bank Eishockey Liga behalten.
  • Der HC Orli Znojmo entführte am letzten Spieltag drei Punkte aus Linz und dockte damit endgültig an im Kampf um einen Platz in der Pick Round.
  • Die letzten vier Duelle wurden jeweils von den Auswärtsmannschaften gewonnen. Die erste Saisonbegegnung in Wien entschieden die „roten Adler“ mit 9:3 für sich. Es war Wiens bislang höchste Saisonniederlage.
  • Die Caps haben bei der Niederlage in Fehervar wieder ihre Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen lassen. 31 Schüsse auf das Tor gaben die Cameron-Trupp ab, zweimal trafen sie (6,5% Scoring Effizienz). Im Saisonverlauf sind sie mit 8,9% in dieser Statistik Drittletzter.
  • Znojmo ist aktuell das schlechteste Team im Powerplay – nur 13,6% ihrer Überzahlspiele enden mit einem Treffer.
  • Dominic Hackl und Jamie Arniel fehlen bei Wien weiterhin verletzungsbedingt. Caps-Neuzugang Sondre Olden wird am Sonntag – vorausgesetzt die Anmeldeformalitäten sind erfolgreich – sein Debüt feiern.

Dave Cameron (Headcoach spusu Vienna Capitlas): „Znojmo wird alles daransetzen, um mit dem nächsten Sieg den Abstand zum Strich zu verkürzen. Wir befinden uns bereits in der heißen Phase des Grunddurchgangs. Die Teams rücken leistungsmäßig näher zusammen. Wir müssen von der ersten Sekunde an hellwach sein und unser Spiel 60 Minuten durchziehen – nur so werden wir eine Chance haben.“
Jiri Beroun (Assistant-Coach HC Orli Znojmo): “Ein Derby zu bestreiten ist immer etwas Besonderes. Keine Frage, wir brauchen auch aus diesem Spiel Punkte. Wir werde uns gewissenhaft auf den Gegner vorbereiten und auch mental ready sein. Es kann erneut sein, dass unsere jungen Spieler wieder viel Eiszeit bekommen werden. Trotzdem hoffe ich, dass der eine oder andere angeschlagene Spiele bis Sonntag doch noch fit wird.“

So, 30.12.2018: EC Panaceo VSV – Moser Medical Graz99ers (17.30)
Referees: BULOVEC, SMETANA, Nemeth, Tschrepitsch

  • Der EC Panaceo VSV erwartet nach der 0:1-Niederlage im Derby den Tabellenzweiten Moser Medical Graz99ers. Die Steirer haben zuletzt mit einem 9:0 – ihrem bislang höchsten Sieg in der Erste Bank Eishockey Liga – ihren zweiten Tabellenplatz gefestigt.
  • Die Kärntner haben zu Hause die letzten beiden Spiele gewonnen, Graz ist aktuell seit drei Spielen ohne Niederlage.
  • Die bisherigen beiden Saisonduelle gingen an die Grazer, die sich 4:2 bzw. 5:3 durchsetzten. Curtis Hamilton traf in beiden Begegnungen aus einem Überzahlspiel.
  • Während eines Powerplays sind die Grazer das aktuell gefährlichste Team der Liga. Mehr als ein Viertel ihrer Überzahlspiele schließen sie erfolgreich ab.
  • Der EC Panaceo VSV könnte im Heimspiel gegen Graz einen persönlichen Meilenstein setzen. Die Villacher halten aktuell bei 2.495 Toren im Grunddurchgang der Erste Bank Eishockey Liga (seit der Saison 2003/04). Der fünfte Treffer vom VSV ist damit das 2.500 Grunddurchgangstor der „Adler“. Der VSV hat heuer jedoch erst in einem Spiel fünf Tore geschossen (5:2 vs. MZA am 26. Dezember).

Yann Sauvé (EC Panaceo VSV): „Wir müssen gegen Graz unbedingt an unserer Chancenauswertung arbeiten. Die Steirer sind ein sehr starkes Team das wenig zulässt. Die Gelegenheit die wir bekommen müssen genützt werden.“

So, 30.12.2018: Fehervar AV19 – EHC Liwest Black Wings Linz (17.30 Uhr | live auf DIGI TV)
Referees: FICHTNER, STERNAT, Bärnthaler, Gatol

  • Fehervar AV19 ist weiterhin das heißeste Team der Erste Bank Eishockey Liga. Die Ungarn holten in den letzten sieben Spielen das Punktemaximum von 21 Punkten und verbesserten sich damit auf den 6. Tabellenrang.
  • Diesen Platz, der die Teilnahme an der Pick Round bedeutet, hatte bis zur 2:6-Heimniederlage gegen Znojmo der EHC Liwest Black Wings Linz inne, der nun Siebenter ist.
  • Aktuell trennen die beiden Mannschaften nur zwei Punkte. Ein Sieg ist damit für jede Mannschaft von hoher Bedeutung.
  • Die Formkurve der Linzer zeigt aktuell abwärts. Sie holten aus den letzten sechs Spielen nur drei Punkte.
  • Die beiden bisherigen Saisonspiele gingen an die Oberösterreicher, die für einen Erfolg eine Verlängerung benötigten. Linz hat zudem acht der letzten zehn Duelle mit Fehervar gewonnen.
  • Bei Linz fehlen Mario Altmann (Kreuz – und Seitenbandriss) und Jonathan D’Aversa.

Hannu Järvenpää (Headcoach Fehervar AV19): “Wir sind mental aktuell extrem stark und das dürfen wir uns auf keinen Fall nehmen lassen. Wir fokussieren uns nur auf den kommenden Gegner, den es für einen Platz in der Pick Round zu schlagen gilt. Wir müssen uns aber weiter steigern und noch konstanter spielen.“
Troy Ward (Headcoach EHC Liwest Black Wings Linz): “Die letzte Leistung meiner Mannschaft war enttäuschend. Wir hatten das gesamte Spiel keine Energie. Für Fehervar bedarf es eine gewaltige Leistungssteigerung.“

So, 30.12.2018: Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull Salzburg (17.30 Uhr | live in der Servus Hockey Night)
Referees: BERNECKER, NIKOLIC M., Kontschieder, Seewald

  • Die Servus Hockey Night zeigt am Sonntag das Spiel zwischen den Dornbirn Bulldogs und dem EC Red Bull Salzburg.
  • Beide Mannschaften beendeten am letzten Spieltag ihre „Serie“. Die Red Bulls konnten nach zuvor vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg verbuchen, die Bulldogs mussten sich nach vier Siegen am Stück wieder geschlagen geben.
  • Die Salzburger haben die ersten beiden Saisonbegegnungen mit den Vorarlbergern für sich entschieden. Mit Michael Schiechl, Mario Huber und Ryan Duncan trafen gleich drei Salzburger in beiden Partien.
  • Beide Teams zeigten bislang ihre Stärken im Penalty Killing (RBS & DEC jeweils 83,3%). In Unterzahl müssen sich die Vorarlberger auch entsprechend gut positionieren, denn Salzburg traf am letzten Spieltag dreimal in Überzahl.
  • Dornbirns Top-Scorer Brock Trotter (10 G | 22 A) traf in drei der letzten vier Meisterschaftsspielen.

Dave MacQueen (Headcoach Dornbirn Bulldogs): “Salzburg ist eines der besten Teams in der Liga und auch international nahezu perfekt unterwegs. Die Red Bulls sind sehr tief besetzt, das macht sie umso gefährlicher. Wir müssen geduldig agieren und die Chancen, die sich ergeben, eiskalt ausnutzen. Ich hoffe auf zahlreiches Publikum, das meine Jungs unterstützt.“
Mario Huber (EC Red Bull Salzburg): “Wir haben gegen Bozen endlich wieder als Mannschaft gespielt, das war in den letzten Spielen nicht immer so. Wir haben auch endlich wieder getroffen und das gibt neues Selbstvertrauen. Das wollen wir in Dornbirn so fortsetzen, wissen aber, dass wir wieder eine ähnliche Leistung abrufen müssen.“

ring-hockey.at / EBEL

 

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