EBEL-Playoffs: Kuriose Szene in Wien löst Diskussion aus

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Nach dem dritten Viertelfinalspiel zwischen Wien und Znaim ist nicht nur die vor allem gegen Ende der Partie sehr harte Spielweise der Adler Gesprächsthema. Wie Der Kurier berichtet, soll der Head Coach der Tschechen, Frantisek Frycer, im Schlussabschnitt sein Handy gezückt haben und bei laufender Spieluhr telefoniert haben.
Nach dem Spiel gab Frycer im Interview mit Sky an, ein „Supervisor“ habe ihm vor dem Spiel mitgeteilt, er könne jederzeit anrufen, wen ihm „etwas nicht passe“. In dem Moment, in dem er zum Handy gegriffen hatte, habe ihm „das überhaupt nicht gepasst“, weshalb er versucht habe, besagte Person zu erreichen. Bei dieser Person handelt es sich vermutlich um Schiedsrichter-Chef Lyle Seitz. Frycer fügte hinzu, dass er Seitz nicht erreicht habe und gab seinen Unmut darüber preis: „Ich weiß, dass er gerade da war, aber scheinbar redet er nur schön, und wenn es um etwas geht, ist er nicht erreichbar“.

Von Seiten der Liga gibt es noch keine Stellungnahme, Caps-Head Coach Cameron drückte nach dem Spiel seine Verwunderung über die Aktion seines Gegenübers aus: „Das ist verrückt. Ein ganz neues Kapitel in meiner Karriere.“
Spielerisch setzten sich die Wiener in einer vor allem von Znaim sehr hart geführten Partie mit 5:2 durch. Peter Schneider meinte nach der Partie in Hinblick auf Spiel 4 am kommenden Dienstag, wohl auch als Antwort auf die zeitweise brutale und kopflose Spielweise der Adler: „Wir werden ihnen zeigen, wer dass bessere Team ist.“

für ring-hockey.at (Lukas Hörmandinger) / Der Kurier

 

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