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EBEL

EBEL: Der KAC gewinnt Rekordspiel in Bozen und stellt in der Serie auf 2:0! In allen anderen Serien gab es den Ausgleich!

Bild: HCB/Vanna Antonello

Gestern Freitag standen die zweiten Begegnungen im Viertelfinale auf dem Programm, dabei sollte es am Ende zu einem historischen Spiel in der EBEL kommen. Aber alles der Reihe nach. 

In Tschechien spielte der HC Orli Znojmo gegen die Vienna Capitals, die Spiel 1 in Wien deutlich für sich entscheiden konnten. Auch dieses Mal erwischte man einen guten Start, durch Tore von Wall und Nissner führte man nach 12 Minuten mit 2:0. Die Hausherren zeigten aber gegen Ende des Startdrittels eine Reaktion und glichen durch Treffer von Lattner und Stretch aus, damit ging es mit einem 2:2 in die Kabinen. Im Mitteldrittel waren es wieder die Hauptstädter, die in Front gehen konnten, Vause nutzte einen Fehler von Keeper Lassila zum 3:2. Erneut zeigten die Adler Moral und drehten durch Kalus und Spacek das Spiel, den 4:3 Vorsprung brachte man am Ende über die Zeit. 

Znojmo – Vienna Capitals 4:3 (2:2,2:1,0:0) 

Tore: 0:1 Wall (8.), 0:2 Nissner (13.), 1:2 Lattner (18./PP), 2:2 Stretch (19.), 2:3 Vause (23.), 3:3 Kalus (36.), 4:3 Spacek (39.) 

Stand in der Serie: 1:1

Die Bullen aus Salzburg verloren in Ungarn gegen Fehervar mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse, nämlich 0:1. Dieses Mal konnte man aber anschreiben, Gazley brachte Salzburg in Front, bis zur ersten Pause gab es keine Treffer mehr. Im 2. Drittel schaffte es Fehervar dann das Spiel innerhalb von drei Minuten zu drehen Erdely und Luttinen die Torschützen. Im Schlussdrittel roch alles nach einem Sieg der Gäste, eher VandeVelde zwei Minuten vor dem Ende ausgleichen konnte. In der Overtime gab es dann ein rasches Powerplay für Salburg, das Duncan zur Entscheidung verwerten konnte. 

Salzburg – Fehervar 3:2 n.V. (1:0,0:2,1:0-1:0) 

Tore: 1:0 Gazley (10.), 1:1 Erdely (21./PP); 1:2 Luttinen (24./PP), 2:2 VandeVelde (59.), 3:2 Duncan (63./PP) 

Stand in der Serie: 1:1

In Linz erwischten die Stahlstädter einen guten Beginn und gingen durch DaSilva in Front. In der 14. Minute konnte Ex-Linz Crack Kirchschläger mit einem Hammer von der Blauen zum 1:1 ausgleichen. Im Mitteldrittel schaltete Linz einen Gang höher und sorgte mit einem Doppelschlag durch Kapstad und abermals DaSilva für eine komfortable 3:1 Führung. Diese hielt bis 10 Minuten vor dem Ende, da besorgte King den Anschlusstreffer für die 99ers. Es sah danach trotzdem alles nach einem Sieg nach 60 Minuten der Linzer aus, 11 Sekunden vor Schluss konnte Oberkofler aber den Ausgleich erzielen und rettete Graz so in die Verlängerung. Diese dauerte nur 64 Sekunden, Kapstad nutze einen Rebound zum 4:3 Sieg. 

Black Wings Linz – Graz 99ers 4:3 n.V. (1:1,2:0,0:2-1:0) 

Tore: 1:0 DaSilva (7./PP), 1:1 Kirchschläger (14.), 2:1 Kapstad (23.), 3:1 DaSilva (25./PP), 3:2 King (50./PP), 3:3 Oberkofler (60./PP), 4:3 Kapstad (62.) 

Stand in der Serie: 1:1

Nun sind wir in Bozen angelangt, dort sollte es zu einem wahren Krimi kommen. Der KAC ging durch Kozek rasch in Front, Glira glich aber noch im ersten Drittel aus. Das Mitteldrittel dann äußerst ereignisreich, die Bozener Führung durch Campell egalisierte Harand, das 3:2 des KAC durch Petersen konterte Miceli 20 Sekunden später, damit ging es mit dem Spielstand von 3:3 in das letzte Drittel. Das man auf den nächsten Treffer 80 Minuten und 53 Sekunden warten musste, hätten wohl die wenigsten in der Eiswelle für möglich gehalten. Sowohl das Schlussdrittel. als auch Overtime eins, zwei und drei verliefen ohne Torerfolg, den Rekord für das längste EBEL Spiel der Geschichte hatte man zu diesem Zeitpunkt bereits eingestellt (13. März 2015, VSV-Salzburg 111:39 Minuten). Nach 53 Sekunden in der 4. Overtime dann die Erlösung, Bischofberger nutzt einen Rebound zum 4:3 Sieg für die Klagenfurter, dennoch haben sich nach diesem Kraftakt beide Teams ein Sonderlob verdient, das sahen auch die fairen Fans in Bozen so, die beiden Mannschaften applaudierten.

Bozen – KAC 3:4 n.V. (1:1,2:2,0:0,0:1) 

Tore: 0:1 Kozek (4.), 1:1 Glira (15.), 2:1 Campell (26./PP), 2:2 Harand (32./PP), 2:3 Petersen (40./PP), 3:3 Miceli (40.), 3:4 Bischofberger (121.) 

Stand in der Serie: 0:2

 

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