EBEL: Capitals verpflichten Ty Loney

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Die Vienna Capitals sicherten sich die Dienste von Ty Loney. Der Ex-99ers Crack liebäugelte mit einem Engagement in Deutschland, schlussendlich wurde es aber Wien. Aus der EBEL gab es ansonsten kein Angebot an den Stürmer.

„Warum ich mich entschieden habe nach Wien zu gehen? Die spusu Vienna Capitals haben eine „winning tradition“. Gepaart mit den großartigen Fans, einer tollen Arena und dieser bezaubernden Weltstadt lagen die Gründe für mich auf der Hand“, antwortet Ty Loney blitzschnell. Der US-Amerikaner war einer der Hauptgründe für den überraschenden Erfolgslauf der Moser Medical Graz99ers in der vergangenen Saison. Der Forward mit dem Gardemaß von 191cm entwickelte sich gleich in seinem Premierenjahr zu einem der „Stars der Erste Bank Eishockey Liga“, sicherte sich bei den 99ers sofort die interne Torjägerkrone und war ligaweit der siebtbeste Kanonier. Nach 62 Spielen standen auf Loney‘s Konto 28 Treffer und 26 Assists zu buche. In Wien will der 27-Jährige jetzt den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. „Natürlich steht für mich der Erfolg mit dem Team an oberster Stelle. Ich weiß, dass die Caps-Organisation immer großartige Spieler verpflichtet, die nur ein Ziel verfolgen – nämlich zu gewinnen.“

Loney feierte seinen ersten großen Erfolg auf College-Ebene. In der Saison 2013/2014 jubelte der Mann aus Valencia, Pennsylvania, mit der University of Denver über den Titel in der NCAA. Damals sein Teamkollege: Caps-Stürmer Emil Romig. Danach hinterließ der Stürmer in der American Hockey League (Norfolk Admirals, Wilkes-Barre/Scranton Penguins, Albany Devils, Chicago Wolves, Syracuse Crunch, Bakersfield Condors) sowie in der ECHL (Wheeling Nailers, Adirondack Thunder) seine Spuren. Besonders in der ECHL galt Loney als verlässlicher Punktegarant. In 102 Spielen gelangen ihm stolze 110 Punkte (51 Tore, 59 Assists). „Auf dem Eis versuche ich eine Führungspersönlichkeit zu sein, hart zu arbeiten und meine offensiven Qualitäten gewinnbringend auszuspielen. Abseits der Eisfläche bin ich ein Familienmensch und man kann mit mir durchaus Spaß haben“, so Wiens Neuzugang. „Ty hat sowohl in Nordamerika, als auch in der Erste Bank Eishockey Liga gezeigt, dass er den Unterschied ausmachen kann – das haben auch wir in den direkten Duellen mit Graz am eigenen Leib erfahren müssen. Er ist ein absoluter Teamplayer, mit einem ausgeprägten Torriecher. Ich freue mich sehr, dass sich Ty nach seiner starken Saison, die klarerweise auch Vereinen außerhalb der Liga nicht verborgen blieb, für die Caps entschieden hat“, so Dave Cameron, Head-Coach der spusu Vienna Capitals.

 

ring-hockey.at/Vienna Capitals

 

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