Dornbirn: Ziga Pance im Interview + Infos bezüglich Transfer

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Der Slowene Žiga Pance wird seine Nation bei den Olympischen Winterspielen 2018 in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang vertreten. Ins Schaufenster spielte sich der Flügelstürmer diese Saison bei den Dornbirn Bulldogs in der Erste Bank Eishockey Liga. RH fragte auch bei Alexander Kutzer nach bezüglich einem möglichen Transfer.

Ziga Pance wird Dornbirn während Olympia fehlen, ob die Bulldogs nachrüsten und ob Pance die Bulldogs verlassen muss, steht noch nicht fest. 

Zum jetzigen Zeitpunkt glaubt Alexander Kutzer nicht, dass die Teilnahme an Olympia auch gleichzeitig das Ende in Dornbirn bedeutet. Hier ist alles offen. Und nachrüsten? „Ich weiss noch nicht ob wir für ihn Ersatz holen“ , so Kutzer.

Im Gespräch erzählt der 29-jährige Eishockeycrack Pance über die Ehre seine Nation zum zweiten Mal in Folge bei den Olympischen Spielen vertreten zu dürfen und über die realistischen Chancen ohne NHL-Superstar Anže Kopitar in den Reihen der Slowenen.

Was bedeutet für Sie die Einberufung in den Olympia-Kader?
Das ist eine große Ehre für mich. Ich war vor vier Jahren auch schon in Sotschi dabei, und zwei Mal nacheinander nominiert zu werden ist wirklich toll. Die erneute Qualifikation ist für das slowenische Eishockey eine gute Leistung. Ich bin wirklich glücklich und stolz.

Vor vier Jahren standen Sie im Viertelfinale und gewannen auch das Duell mit Österreich. Was steckt dieses Mal in der Mannschaft?
Ja vor vier Jahren standen wir im Viertelfinale und haben davor das Team Österreich in der Qualifikationsrunde geschlagen. Ich denke, dass alles möglich ist. Wir wissen, dass all die anderen Teams sehr stark sind und sehr gute Spieler haben. Egal ob die NHL Spieler mitspielen oder nicht – alle Mannschaften haben viele sehr gute Spieler. Auch wir haben eines unserer besten Teams am Start. Ich bin sicher, wir können für große Überraschungen sorgen.

Lässt sich das Fernbleiben von NHL-Spieler Anže Kopitar kompensieren?
Soweit ich weiß, bekommen NHL-Spieler keine Freistellung für Olympia. Deshalb müssen wir dieses Turnier leider ohne ihn spielen. Aber mit unseren Spielern aus KHL, Schweden und anderen guten Ligen werden wir unsere Chancen bekommen.

Wie sind Ihre Erwartungen gegen die Gruppengegner USA, Russland und Slowakei?
Wir wissen, dass das ganz große Teams sind und zu den Besten der Welt gehören. Zu sagen, dass wir alle drei Spiele gewinnen werden, ist sicher falsch. Wir werden auf das Eis gehen und 100 Prozent geben, mit unseren Herzen dort sein und dann schauen was passiert.

Und wie schaut die Vorbereitung für Sie auf so ein Turnier aus?
Jeder Spieler, egal ob im Team oder nicht, arbeitet während der Saison immer sehr hart, um für diese Einsätze bereit zu sein. Wir treffen uns und werden ein, zwei Tests bestreiten. Anfang Februar geht’s los. Ich freue mich riesig.

Dornbirner EC, ring-hockey.at

 

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