CHL: Caps wollen im zweiten Spiel punkten

/
3 mins read

Nach der über die meiste Zeit starken Vorstellung am vergangenen Donnerstag wollen die Capitals morgen, Samstag, gegen die dänischen Piraten aus Ålborg die ersten Punkte in der CHL-Gruppenphase holen. Doch die Hauptstädter sind gewarnt, denn die Jütländer kommen mit breiter Brust aus Zürich. In der Schweiz führte man zwischenzeitlich, ehe man sich den Lions unter Serge Aubin in der Overtime geschlagen geben musste.

Die Ålborg Pirates sind bereits 1967 als Teil des Sportvereins Ålborg BK gegründet worden. Seit 1980 sind sie eigenständig, 2012 folgte die Umbennenung zum heutigen Namen. Zwei Mal wurde man Meister der dänischen Liga (1981, 2018), dazu kommen zehn Vizemeistertitel.

NHL-Erfahrung soll Meistertrainer ersetzen
Nach dem Abgang von Head Coach Brandon Reid, der die Pirates zum zweiten Meistertitel ihrer Geschichte geführt hatte, heuerte man Jason Morgan als Trainer an. Der Kanadier, der 2009/10 vierundzwanzig Mal für den KAC auflief, kam während seiner aktiven Karriere auf vierundvierzig NHL-Einsätze und streifte für fünfhundertvierundachtzig AHL-Spiele das Dress über.

Der 41-Jährige verbrachte die meiste Zeit seiner Trainerlaufbahn in Ungarn. Für DVTK Jegesmedvék, Dunaújvárosi und Debreceni HK beziehungsweise deren Jugendteams stand er drei Jahre hinter der Bank. Nun soll Morgan den Erfolg der Pirates weiterführen. Die Overtime-Niederlage gegen Ex-Capitals-Coach Aubin und die Zürcher Löwen ist ein guter Anfang.

Junge Dänen sollen Erfolge weiterführen
Ähnlich wie Frölunda setzt auch Ålborg auf die Jugend. Sechzehn Spieler sind höchstens Zweiundzwanzig, nur Kapitän Julian Jakobsen und Ex-DEC-Goalie Ronan Quemener haben die Dreißiger-Marke erreicht.

Vergleichbar zu ihren schwedischen Gruppengegnern ist auch die Aufteilung der Nationalitäten bei den Pirates. Neben Quemener (FRA) sind mit den Verteidigern Harstad (USA), Humphries (CAN) und Panelin Borg (SWE) sowie den Stürmern Friedman (CAN), Walker (USA) und McNamee (CAN) nur sechs weitere Spieler keine Dänen.

Caps sind gewarnt
Trotz der über weite Strecken guten Leistung gegen Frölunda sollten die Wiener nicht zu siegessicher sein. Die Pirates sind zwar unerfahrener und die dänische Liga auf dem Papier etwas schlechter als die EBEL, doch zeigten die Dänen im Match gegen Zürich ihre Qualitäten eindrucksvoll auf.

Wie sich die Wiener schlagen kann ab 20:15 im Ring-Hockey-Liveticker mitverfolgt werden.

für ring-hockey.at (Lukas Hörmandinger)

 

Comments