SALZBURG,AUSTRIA,18.MAR.19 - ICE HOCKEY - AHL, Alps Hockey Legue, Playoff, quarterfinal, Red Bull Hockey Juniors vs EHC Lustenau. Image shows Philip Putnik (Lustenau). Photo: GEPA pictures/ Jasmin Walter - For editorial use only. Image is free of charge.

AlpsHL: Transferübersicht der 2.Liga

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In der AlpsHL gab es in den letzten Wochen einige Transfers. Hier gibt es eine erste Übersicht.

Rene Swette kehrt nach Lustenau zurück
Torhüter Rene Swette kehrt nach vielen Jahren in der Erste Bank Eishockey Liga wieder zu seinem Heimatverein zurück. Nach acht Spielzeiten im Dress des EC-KAC und weiteren Stationen in Linz, Dresden, Villach und Innsbruck kehrt der gebürtige Vorarlberger nun zur kommenden Saison wieder nach Lustenau zurück. In Lustenau erhält Swette einen Dreijahresvertrag.

Mit dem 24-jährigen Albert Krammer kann der EHC Lustenau den bereits zweiten Neuzugang für die kommende Saison vermelden. Der 24-jährige Verteidiger spielte in den vergangenen drei Saisonen beim EK Zell am See und wird in der kommenden Saison die Defense der Lustenauer verstärken.

Der ebenfalls 24-jährige schwedische Verteidiger Anton Johansson wird die Defensive des EHC Lustenau für die kommende Saison verstärken. Johansson spielte in der abgelaufenen Saison beim schwedischen Klub IF Troja-Ljungby in der Division 1, der dritthöchsten Spielklasse in Schweden. Für ihn ist Lustenau die erste Station außerhalb Schwedens. Mit guten Leistungen will er sich für weitere Aufgaben in Mitteleuropa empfehlen.

Johansson gilt als Zwei-Wege Verteidiger, wobei seine Stärken in erste Linie in der konsequenten Defensivarbeit zu finden sind. Auf Grund von guten Beziehungen nach Skandinavien konnte er nach Lustenau gelotst werden. Mit einer Größe von 188 cm und 86 kg bringt er die besten körperlichen Voraussetzungen für einen starken Verteidiger mit.

Zeller Eisbären verlängern zwei Verträge
Die Zeller Eisbären verlängern die Verträge mit Tobias Dinhopel und Johannes Schernthaner um jeweils ein Jahr. Für Dinhopel ist es die insgesamt achte Saison im Dress der Eisbären. Der gebürtige Steirer, der auch Erfahrung in der Erste Bank Eishockey Liga sammelte, brachte es in dieser Saison in 40 Spielen auf 26 Punkte. Auch der gebürtige Pinzgauer Johannes Schernthaner hat seinen Vertrag mit den Eisbären verlängert. Der 26 -jährige Verteidiger zählt mit 379 Spielen im Dress der Salzburger bereits zu den Routiniers im Team von Greg Holst.

Jure Sotlar ist seit der ersten Stunde Bestandteil der Alps Hockey League und nun im Dress der Eisbären. In seiner ersten AHL-Saison spielte der Slowene für HDD Jesenice. Die nächsten beiden Spielzeiten verbrachte Sotlar bei den Wipptal Sterzing Broncos.

 Florian Aigner wird auch in der kommenden Saison für seinen Stammverein auflaufen. Der gebürtige Zeller spielt seit jeher für die Eisbären. Bereits als 16 Jähriger debütierte Aigi in der Kampfmannschaft der Zeller. Seither absolvierte der gelernte Verteidiger, der zuletzt hauptsächlich im Sturm zum Einsatz kam, 189 Spiele für die Pinzgauer.

Mit Martin Oraze konnten die Verantwortlichen eine Säule der Zeller Defensivabteilung um ein weiters Jahr an den Verein binden. Der Villacher absolvierte über 600 Spiele in der Erste Bank Eishockey Liga für Villach, mit denen er 2005/06 Meister wurde, Graz, Wien und Dornbirn, ehe er zur Saison 2014/15 in die zweite Liga zu Lustenau wechselte und mit den Stickern auf Anhieb die INL Trophäe erringen konnte. Seither absolvierte über 200 Partien in der INL bzw. Alps Hockey League eben für Lustenau, Jesenice und Zell am See.

Kader-Update VEU
Die VEU Feldkirch gab die Vertragsverlängerung von Dylan Stanley um ein weiteres Jahr bekannt. Der 35-jährige Stürmer spielt seit 2014 im Dress der Vorarlberger und brachte es in dieser Saison auf 58 Scorerpunkte in 42 Spielen. Zudem übernimmt der Kanadier einen Teil der Nachwuchsarbeit der VEU.

Zudem beendete Diethard Winzig seine aktive Karriere und übernimmt die VEU als hauptamtlicher Nachwuchsleiter. Die Verträge von Martin Maritsch und Stefan Wiedmaier wurden nicht verlängert.

Kitzbühel verlängert mit Manuel Rosenlechner und holt Top-Goalie
Der 23-jährige Stürmer Manuel Rosenlechner wird auch in der kommenden Saison für die Adler aus Kitzbühel auf Torjagd gehen. Der gebürtige Salzburger startete seine Karriere beim EC Red Bull Salzburg, ehe er zur Saison 2016/17 erstmals in die Alps Hockey League zu den EK die Zeller Eisbären wechselte. Seit 2018 spielt der ehemalige Nachwuchsnationalteamspieler im Dress des EC `Die Adler` Stadtwerke Kitzbühel, für die er zuletzt in 33 Spielen elf Punkte (fünf Tore, sechs Vorlagen) verbuchte.

Die Kitzbüheler Adler konnten mit der Verpflichtung des 31-jährigen schwedischen Torhüters Stefan Ridderwall den ersten Transfercoup für die kommende AlspHL Saison landen. Der 188 cm große Ridderwall weist eine beeindruckende Vita auf. Mit dem schwedischen U20 Nationalteam gewann er die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft, spielte 5 Saisonen in der SHL (1. schwedische Liga), 4 Saisonen in der Allsvenskan (2. schwedische Liga) 1 Saison bei der Düsseldorfer EG in der DEL, 1 Saison bei den Heilbronner Falken in der DEL2 und schließlich 3 Saisonen in Dänemark bei den Rodovre Mighty Bulls in der 1. Liga. Ridderwall ist ein technisch sehr gut ausgebildeter Torwart mit starken Reflexen. Durch die guten Beziehungen von Headcoach Charles Franzen ist es gelungen den Wunschspieler auf der Torhüterposition in die Hahnenkammstadt zu lotsen.

Stefan Ridderwall: „Ich freue mich bei den Kitzbüheler Adler unterschreiben zu haben und in der nächsten Saison in der AlspHL zu spielen. Ich habe gehört, dass es sich um eine sehr gute Liga handelt, deren Niveau sich seit ihrer Gründung vor 3 Jahren stets gesteigert hat. Österreich kenne ich von diversen Einsätzen mit meinen bisherigen Teams und Kitzbühel ist sicherlich „the place to be in the alps“. Natürlich gilt meine volle Konzentration dem Hockey, ich werde mich im Sommer bestens vorbereiten und kann den Ligastart schon kaum mehr erwarten. Mein Ziel ist es die Play-Offs zu schaffen und dann ist im Eishockey bekanntlich alles möglich.

Headcoach Charles Franzen: „Stefan Ridderwall ist ein großartiger Tormann, der das Spiel hervorragend lesen kann. Neben seinen ausgeprägten skills bringt er die für uns notwendige Erfahrung auf der Schlüsselstelle des Torwartes mit. Er ist ein Führungsspieler mit einem super Charakter und wird uns noch viel Freude bereiten.“

Ritten voll aus Kurs

Fünf Wochen nach dem AHL-Viertelfinalaus gegen Laibach ist Ritten bereits eifrig an der Kaderplanung. Wie schon seit einem Monat bekannt, werden die „Buam“ die Saison 2019-20 mit dem finnischen Head Coach Janne Saavalainen starten. Sein Landsmann Jori Kokkonen wird neuer Assistenztrainer.

Saavalainen übernimmt den Posten von Riku-Petteri Lehtonen, der eine neue Herausforderung suchte und beim dänischen Erstligisten Rodovre Mighty Bulls fündig wurde. Der Nachfolger von Lehtonen stand bereits seit der Playoff-Viertelfinalserie gegen Laibach fest. Nun hat sein Landsmann Janne Saavalainen an der Rittner Seitenbande das Sagen. Ab 2010 coachte er für sechs Jahre Tappara, In der Saison 2016-17 trainierte der Finne noch den norwegischen Erstligisten Kongsvinger Knights. Im Vorjahr bestritt Saavalainen seine erste Saison als Assistant-Coach bei den „Buam“, heuer schenkt ihm die Vereinsführung auch das Vertrauen als Cheftrainer.

Jori Kokkonen neuer Assistenztrainer

Als Assistenztrainer wurde ein weiterer Finne, Jori Kokkonen, angeheuert. Der 44-Jährige aus Savonlinna coachte im Vorjahr noch die Jugendmannschaften des HC Gherdeina. Begonnen hat Kokkonen seine Trainer-Karriere 2005 als Head Coach beim finnischen Verein SaPKo. Nach vier Saisonen wurde er sportlicher Vereinsleiter. Dieses Amt hatte er bis im Vorjahr inne, ehe er bei den Grödnern unterschrieb. Jetzt startet Kokkonen seine erste Saison als Assistenztrainer beim Italienmeister.

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