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NHL

NHL Direct #129: Pacific Division Teil 2

Rund einen Monat vor dem Beginn der neuen Saison wirft NHL Direct einen Blick auf die Kader der einunddreißig Teams. In Teil 3 und 4 unserer Serie nehmen wir die Division des Vizemeisters unter die Lupe.

Calgary Flames:
Coach: Bill Peters (seit 2018)

Position 2017/18: 11. der Western Conference; –
Captain: Mark Giordano

Trades:

VON ZU WER
Calgary Carolina Dougie Hamilton (D)
Adam Fox (D)
Michael Ferland (F)
Carolina Calgary Joah Hanifin (D)
Elias Lindholm (F)

Abgänge: Matt Bartkowski (D – Minnesota), Kris Versteeg (F – Omsk), Matt Stajan (F – München), Troy Brouwer (F – Florida)
Zugänge:
James Neal (F – Vegas), Derek Ryan (F – Carolina), Austin Czarnik (F -Boston), Alan Quine (F – NY Islanders)

In Calgary wurde nach der enttäuschenden Saison ohne Playoff-Beteiligung ordentlich umgebaut. Neben den Abgängen von Versteeg, Stajan und Brouwer wurden zusätzlich auch Dougie Hamilton und Michael Ferland nach Caroline getradet.
Die Zugänge bei den Flames sind jedoch durchaus hochkarätig. Im Trade mit den Hurricanes konnte man sich die Dienste der beiden jungen Hanifin und Lindholm sichern. Mit Lindholm will man endlich einen passenden Flügelspieler zum Sturm-Duo Gaudreau-Monahan gefunden haben.
Zusätzlich konnte man im Sommer die Verpflichtungen zweier Veteranen verzeichnen. Mit James Neal und Derek Ryan kommen zwei gestandene NHL-Stürmer nach Alberta. Neal stand im vergangenen Jahr mit den Golden Knights im Finale, in der Saison davor gelang ihm das auch mit den Predators.

Mögliches Line-Up:
Mike Smith – David Rittich

Mark Giordano – TJ Brodie
Noah Hanifin – Travis Hamonic
Brett Kulak – Michael Stone
Dalton Prout

Johnny Gaudreau – Sean Monahan – Elias Lindholm
Tkachuk – Backlund – Neal
Frolík – Ryan – Czarnik
Bennett – Jankowski – Hathaway
Lazar; Quine

Edmonton Oilers:
Coach: Todd McLellan (seit 2015)

Position 2017/18: 12. der Western Conference; –
Captain: Connor McDavid

Abgänge: Laurent Brossoit (G – Winnipeg), Yohann Auvitu (D – Sochi), Eric Gryba (D – New Jersey), Anton Slepyshev (F – ZSKA Moskau)
Zugänge: Mikko Koskinen (G – St. Petersburg), Kevin Gravel (D – LA), Jakub Jerabek (D – Washington), Tobias Rieder (F – LA), Kyle Brodziak (F – St. Louis)

Ähnlich wie beim Rivalen aus Calgary verlief die vergangene Saisone für die Oilers wenig erfreulich. Das Team rund um Superstar Connor McDavid beendete die Saison weit ausserhalb der Playoff-Ränge und somit versuchte man, an den richtigen Stellen zu schrauben.
Mit Mikko Koskinen kommt ein zuletzt in der KHL stark aufspielender Finne als Back Up ins Team. Für St. Petersburg und Novosibirsk absolvierte er in den letzten fünf Saisonen einhundertvierundachtzig Partien in der russichen Liga und kam dabei im Schnitt auf 1,82 Gegentore und eine  Fangquote von 92,9% pro Spiel. Auch seine Playoff-Statistik (77 Spiele, 1,66 GAA, 93,6%) kann sich sehen lassen. Zusätzlich konnte man den Meisterverteidiger Jerabek aus Washington holen.
Bekanntester Neuzugang ist der Deutsche Tobi Rieder. Der Ex-Coyote war zu Trade Deadline nach LA gewechselt. Die folgenden Playoffs waren mit vier Spielen jedoch nicht sehr ergiebig.

Mögliches Line-Up:
Cam Talbot – Mikko Koskinen

Oscar Klefbom – Adam Larsson
Darnell Nurse – Matt Benning
Jakub Jerabek – Kris Russell
Kevin Gravel

Ryan Nugent-Hopkins – Connor McDavid – Ty Rattie
Milan Lucic – Leon Draisaitl – Tobias Rieder
Juhjar Khaira – Ryan Strome – Jesse Puljujärvi
Drake Caggiula – Kyle Brodziak – Zack Kassian
Kailer Yamamoto; Pontus Åberg

es fehlen: Andrej Sekera (D – verletzt)

Vancouver Canucks:
Coach: Travis Green (seit 2017)

Position 2017/18: 14. der Western Conference; –
Captain: ?

Abgänge: .Jussi Jokinen (F – Detroit), Nic Dowd (F – Washington), Daniel Sedin (F – Karriereende), Henrik Sedin (F – Karriereende)
Zugänge: Antoine Roussel (F – Dallas), Jay Beagle (F – Washington), Tim Schaller (F – Boston), Elias Pettersson (F – Växjö)

Für die Canucks ist die kommende Saison der Beginn einer neuen Ära. Mit dem Karriereende der Sedin-Zwillinge ist der Weg für die Jugend frei. Neben den bereits in der vergangenen Saison zum Einsatz gekommenen Shootingstars Boeser unn Horvat verpflichteten die Nucks nun auch den 19-jährigen Center Elias Pettersson. Der Schwede zeigte in der vergangenen Saison mit sechsundfünfzig Punkten aus vierundvierzig Spielen in der SHL auf. Zusätzlich kam er auf rund fünfundzwanzig Einsätze für die U20- sowie die Herren-Nationalmannschaft Schwedens.
Neben dem Youngster holte man sich auch drei erfahrene Stürmer in das Team. Jay Beagle wurde zuletzt Meister mit Washington, doch auch Roussel und Schaller bringen viel Routine mit.

Mögliches Line-Up:
Jacob Markström – Anders Nilsson

Alexander Edler – Troy Stecher
Michael Del Zotto – Erik Gundbranson
Ben Hutton – Chris Tanev
Derrick Pouliot

Loui Eriksson – Bo Horvat – Brock Boeser
Sven Bärtschi – Elias Pettersson – Markus Granlund
Antoine Roussel – Jay Beagle – Sam Gagner
Brendan Leipsic – Brandon Sutter – Tim Schaller
Jake Virtanen; Nikolai Goldobin

es fehlen: Derek Dorsett (D – verletzt)

Arizona Coyotes:
Coach: Rick Tocchet (seit 2017)

Position 2017/18: 15. Western Conference; –
Captain: Oliver Ekman-Larsson

Trades:

VON ZU WER
Arizona Montréal Max Domi (F)
Montréal Arizona Alex Galchenyuk (F)
Arizona Chicago Andrew Campbell (D)
Marcus Krüger (F)
Jordan Maletta (F)
MacKenzie Entwistle (F)
2019 5th Round Pick
Chicago Arizona Jordan Oesterle (D)
Vinnie Hinostroza (F)
Marian Hossa (F – nur Vertrag)
2019 3rd Round Pick

Abgänge: Luke Schenn (D – Anaheim), Zac Rinaldo (F – Nashville)
Zugänge: Michael Grabner (F – New Jersey)

Trotz des letzten Platzes nach der vergangenen Saison stimmt die Richtung in Arizona. Die Coyotes haben eine junge, talentierte Truppe, bei der sie in der Off-Season nur wenige Veränderungen vorgenommen haben.
Aus österreichischer Sicht ist die Verpflichtung von Michael Grabner die interessanteste. Der bald 31-Jährige musste sich in der vergangenen Saison mit New Jersey bereits nach der ersten Runde aus den Playoffs verabschieden und soll nun bei den Coyotes etwas mehr Erfahrung in das Team bringen.
Die größte Veränderung ist jedoch der Abgang von Ertslinien-Flügel Max Domi. Der Sohn von NHL-Legende Ty Domi wurde nach Montréal getradet. Für ihn stößt der 24-jährige, ursprünglich als Center gedraftete Alex Galchenyuk dazu.

Mögliches Line-Up:
Antti Raanta – Darcy Kuemper

Oliver Ekman-Larsson – Niklas Hjalmarsson
Jakob Chychrun – Alex Goligoski
Kevin Connauton – Jason Demers
Jordan Oesterle

Alex Galchenyuk – Derek Stepan – Clayton Keller
Richard Panik – Christian Dvorak – Michael Grabner
Brendan Perlini – Dylan Strome – Christian Fischer
Nick Cousins – Brad Richardson – Vinnie Hinostroza
Josch Archibald; Mario Kempe

für ring-hockey.at (Lukas Hörmandinger)

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