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NHL: Oilers nach 3:1-Sieg in Spiel 6 in Runde 2

Die Edmonton Oilers konnten mit einem 4:2 in der Serie die San Jose Sharks aus dem Titelrennen stoßen und konnten zum ersten Mal seit 2006 wieder eine Playoff-Serie gewinnen.

 

Spiel 6, San Jose mit 2:3 in der Serie hinten – es heißt „Do or Die“, also gewinnen oder die Saison ist vorbei.

Nach diesem Motto hätte man sich ein offensives Spektakel der Sharks erwartet, die mit Spielern wie Joe Pavelski, Logan Couture, Patrick Marleau oder Verteidiger Brent Burns durchaus das Zeug dazu hätten. Doch waren es die Oilers, die Früh mit 2:0 in Führung gingen.

Nach nur 53 Sekunden verwandelte der Deutsche Leon Draisaitl ein Breakaway zum 1:0 für Edmonton. Nur 56 Sekunden später tat es ihm Anton Slepyshev gleich und stellte auf 2:0 für die Kanadier.

Was dann folgte, war der erwartete Großangriff der Sharks. Von nun an kamen am laufenden Band Schüsse auf das Tor von Edmonton, doch Torhüter Cam Talbot war, wie schon in vielen Spielen davor, in Topform und hielt die Null für sein Team. Die Oilers kamen von nun an nur mehr über Konter zu Torchancen, keine davon führte jedoch zur 3:0-Vorentscheidung.

Sieben Minuten und achtundvierzig Sekunden vor Ende der Partie konnte dann Veteran Patrick Marleau nach einem Pass von Logan Couture den 1:2-Anschlusstreffer erzielen.

Vier Minuten vor der Schlusssirene gab es noch eine Strafe für die Oilers – zu viele Spieler am Eis. Im darauffolgenden Powerplay traf Joe Pavelski nur die Latte – der erhoffte Torerfolg zum 2:2 blieb aus.

Den Schlussstrich setzte Oilers-Kapitän Connor McDavid, der bei 0,3 verbliebenen Sekunden den Empty Netter zum 3:1 verwandelte.

Damit stehen die Oilers in Runde 2, nachdem sie zum ersten Mal seit 2006 eine Playoff-Serie gewinnen. Damals besiegten sie im Finale der Western Conference die Anaheim Ducks in fünf Spielen, verloren jedoch das Finale gegen Carolina mit 3:4.

In der diesjährigen zweiten Runde wartet auf die Oilers genau jenes Team, gegen das sie 2006 gewonnen hatten – die Anaheim Ducks. Die Ducks sind als Division-Sieger in die Playoffs gestartet und haben in Runde 1 die Calgary Flames gesweept. In der Regular Season hatten jedoch die Oilers die Nase mit drei Siegen, zwei davon in Overtime, und zwei Niederlagen nach 60 Minuten die Nase in den direkten Duellen vorne.

Es wird mit Sicherheit eine enge und spannende Serie werden. Wer jedoch die Oberhand behalten kann und damit ins Finale der Western Conference einzieht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

 

ring-hockey.at

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