Ring Hockey

HCI-Vorstandsmitglied Norbert Ried im exklusiven Interview bei RH

Foto: fodo.at/Dostal
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Die Innsbrucker Haie gehen heuer in die sechste Saison in der Erste Bank Eishockey Liga nach dem Wiedereinstieg in der Saison 2012/2013. Davor waren die Tiroler weitere sechs Jahre in der EBEL aktiv, ehe der Abstieg in die zweite Liga folgte. Die Innsbrucker haben die erfolgreichste Saison seit der Rückkehr hinter sich und wollen auch heuer dort wieder anknüpfen. Ring-Hockey.at hat sich mit Norbert Ried, Vorstandsmitglied des HC TWK Innsbruck, über die Kaderplanung, den Abgang von Austin Smith aber auch den Erwartungen für die kommende Saison unterhalten.

Herr Ried, wie zufrieden ist man mit der Kaderplanung für die kommende Saison?

Ich glaube, wir haben unsere Hausaufgaben ganz gut gemacht. Wir haben Spieler abgeben müssen, dafür aber adäquaten Ersatz geholt. Bis dato sind wir sehr zufrieden mit allen Spielern, sie machen einen guten Eindruck. Dennoch müssen wir nun weiter hart arbeiten und an den Erfolgsschrauben weiter drehen.

Kann man den neuen Kader bereits einschätzen bzw. was ist das Ziel für die kommende Saison?

Das ist im Vorfeld einer Saison natürlich immer sehr schwer abzuschätzen. Alle Teams haben viele neue Spieler bekommen und sich am Papier gut verstärkt. Wir hoffen aber, dass wir wieder ein gewichtiges Wort mitreden können. Unsere Mannschaft wird sehr schnell und spritzig sein. Individuell sind wir sicher nicht schlechter geworden. Ziel ist natürlich an das letzte Jahr anzuschließen und den Hype in Innsbruck weiter zu prolongieren. Am Ende ist das Playoff natürlich die Zielsetzung.

Wie schwer wiegt der Abgang von Austin Smith bzw. warum hat es nicht mit einer Weiterverpflichtung geklappt?

Natürlich tut der Abgang weh, aber Austin hat ein sehr faires (aufgebessertes) Angebot kurz nach Ablauf der vergangenen Saison erhalten. Dieses Offert wurde aber an ihn nicht weitergetragen seitens seines Agenten. Hier wollte man noch mehr herausholen und pokern. Ob das geklappt hat muss man die entsprechenden Personen nun selber fragen. Wir hätten ihn gerne gehalten, leider hat es nicht geklappt. So ist aber auch das Geschäft.

Welcher Transfer gestaltete sich am Schwierigsten? Gab es Spieler die man gerne gehabt hätte, sich aber der Transfer noch zerschlagen hat?

Es gibt natürlich immer wieder einige Transfers, Verlängerungen die sich als schwierig darstellen oder einfach ein bisschen Zeit brauchen. Einen Leistungsträger zu halten ist nicht immer einfach, zum Glück haben wir den Großteil halten können.

Welche Erwartungen gibt es an das Trainerteam?

Die Erwartungen sind wie im letzten Jahr. Die Mannschaft soll als Einheit auf dem Eis agieren, eine eingeschworene Truppe sein. Das ist Aufgabe des Trainerteams. Wir wollen im Idealfall natürlich noch weiter zulegen.

Gibt es rundherum Neuigkeiten um die Innsbruck?

Nein, hier bleiben wir beim Altbewährten. Wir werden in Kürze erstmals mit einem Online-Fanshop online gehen und auch im Grafik-Bereich haben wir einen guten Partner hinzubekommen. Die größte Errungenschaft ist aber sicher die Zusammenarbeit mit Alpquell.

Wie sieht man die generelle Entwicklung der Liga? Laibach raus, Zagreb rein?

Die Entwicklung ist sicher positiv, da die Liga nun noch enger und spannender wird. Mit Zagreb kommt eine weiterer Playoff-Kandidat hinzu.

Wie war in der abgelaufenen Saison der Zustrom der Innsbrucker Fans?

Wenn der Erfolg sich einstellt ist Innsbruck ein guter Boden. Aber wir müssen um unsere Fans sehr froh sein. Viele haben uns in den schweren Jahren die Treue gehalten. Das ist nicht selbstverständlich. Insofern war es schön zu sehen, dass wir im vergangenen Jahr endlich etwas zurückgeben konnten. Ich hoffe wir können diesen Hype weiter steigern. Hier ist nun auch die Mannschaft gefordert.

Vielen Dank für das Interview

 

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