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Thomas Vallant:“Graz ist eine Option“

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Wohin verschlägt es Thomas Vallant? (Bild: fodo.at/Dostal)

RH startet neben der aktuellen Berichterstattung auch mit den exklusiven Interviews. Den Beginn macht der 21-Jährige Thomas Vallant.

Vallant stand in der abgelaufenen Saison 31 Mal im Kader des EC KAC in der Erste Bank Eishockey Liga und 16 Mal in der Alps Hockey League. Der Verteidiger beschreibt seine Saison wie folgt:“Durchwachsen triffts am besten. Ich habe mir vor der Saison schon mehr erwartet, auch weil ich topfit reingegangen bin. Aber ich konnte viel lernen, sowohl „on ice“ aber auch „off ice“. Von dem her kann man es als Erfahrungsjahr betrachten aber persönlich habe ich mir mehr erhofft.“

Nicht zufrieden ist Vallant, das er nur 31 Mal im Kader des EBEL-Teams stand.  „Mein Plan war es in jedem Spiel dabei zu sein. Natürlich war es mit der Verletzung und den zwei Krankheiten nicht so einfach aber teilweise nicht berücksichtigt worden zu sein war mental sehr hart.“

Viel wurde zuletzt medial über Headcoach Mike Pellegrims geschrieben, der die Mannschaft ordentlich ran nahm.  „Am Anfang war es gewöhnungsbedürftig, aber auf Dauer dann doch in Ordnung. Ich habe sehr viel gelernt und die Trainingseinheiten waren intensiv. Es hat natürlich schon einfachere Charaktere gegeben aber man muss ihn ja nicht heiraten“, so Vallant mit einem Lächeln.

Lob bekommt die neugegründte AlpsHL, wo junge Talente an die EBEL herangeführt werden sollen. „Die AHL hat sich meiner Meinung nach sehr bewährt da sie doch um einige Klassen stärker ist als jede Nachwuchsliga. Dass der KAC in dieses Projekt investiert ist sehr positiv, allerdings war die Mannschaft dann doch zu schwach um mehr Punkte einzufahren was dann doch etwas am Selbstvertrauen genagt hat. Das Projekt selbst ist für die Jugend echt super.“

Ein Tapetenwechsel steht an
Für Thomas Vallent steht nach vielen Jahren beim KAC nun ein erster Wechsel vor der Tür. „Ich will mal etwas Neues machen. Ich war mein ganzes Leben bisher beim KAC ,hab nie bei einem anderen Verein gespielt, von dem her wird es sicher eine interessante Erfahrung und wichtig für die Weiterentwicklung für das Eishockeytechnische aber auch für die Persönlichkeit.“ Vallant selbst wird immer wieder mit den Graz99ers in Verbindung gebracht, auch wegen seinem Studium. „Graz ist eine Option aber es ist noch nichts fix unterschrieben. Ich werde in den nächsten Tagen noch Informationen einholen und mich dann ganz in Ruhe entscheiden.“

Der Verteidiger betont aber, dass das Studium bei der Entscheidung keinen wesentlichen Einfluss hat.  „Ich versuch so viel wie möglich mitzunehmen, aber im Winter ist es mit der Anwesenheit auf der Universität natürlich schwierig. Im Sommer hingegen wird dann voll gestrebert, von dem her ist der Wechsel nicht wirklich so wild, weil ich im letzten Winter auch nicht so oft an der Uni aufzufinden war.“

Einen Wechsel ins Ausland ist Vallant ebenfalls nicht abgeneigt. „Wenn es sinnvolle Angebote geben würde, wär das sicher interessant. Aber man muss schon realistisch sein und wissen dass man keine guten Angebote bekommt solange man nicht in der Österreichischen Liga dominiert und von dem bin ich noch weit entfernt, da gibts noch viel zu arbeiten.“

Das Interview führte für RH

Benjamin Grundauer

 

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