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Lukas Herzog:“So fit waren die Meisten von uns noch nie“

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Lukas Herzog (AUT)

Lukas Herzog gilt als eines der größten Torhütertalente im österreichischen Eishockey. Der 24-Jährige stellte sich heute dem Interview bei RH und nimmt dabei Stellung zu seiner Zeit beim Nationalteam, spricht über die abgelaufene Saison in Villach und über ein mögliches Auslandsengagement. Alle INFOS auf dein Handy? Hier geht es zu den Infos <<Link>>

RH: Du wurdest nun leider aus dem Kader beim Nationalteam gestrichen. Hat dir Roger Bader einen Grund genannt für seine Entscheidung?

Herzog: Ja leider, aber ich habe schon ein bisschen damit gerechnet, da Kickert und Madlener bis vor kurzem noch im Playoff waren und auch beide sehr gut gespielt haben. Das war wohl auch der Grund warum ich nach Hause musste.

RH: Was konntest du vom Team mitnehmen bzw. auch vom neuen Trainerteam?

Herzog: Wir haben in den vier Wochen die ich dabei war sehr hart und gut trainiert. Die Trainingseinheiten waren intensiv und lang. So fit wie in diesen vier Wochen waren die Meisten von uns glaube ich noch nie.  Mit Roger Bader hat der ÖEHV meiner Meinung nach den richtigen Trainer gefunden.

RH: Was traust du dem Nationalteam in der Ukraine zu?

Herzog: Ich traue dem Team den Aufstieg zu. Das Trainerteam hat eine gute Mannschaft zusammengestellt und der Aufstieg ist das klare Ziel von allen.

RH: Wer wird aus deiner Sicht wohl das Tor bei der WM hüten?

Herzog: Ich würde sagen Starkbaum wird starten, aber bei einer WM mit so vielen Spielen in wenigen Tagen kann viel passieren. Aber ich glaube es ist egal wer spielt, denn alle 3 Torhüter können auf diesem Niveau spielen und auch Spiele gewinnen.

RH: Trainer Holst hat auf dich in der Platzierungsrunde gesetzt. Wie schwer ist wirklich der Druck von außen für dich?

Herzog: Ich war natürlich sehr froh über diese Entscheidung, habe aber ehrlich gesagt nicht viel Druck gespürt. Ich habe gewusst, dass die Trainer hinter mir stehen und den Rest hab ich versucht auszublenden.

Lukas Herzog (AUT) (Bild:fodo.at/Dostal)

RH: In Villach lief es für dich heuer relativ gut. Mit welchen persönlichen Zielen startest du in die neue Saison? Und würdest du dir die Nummer 1 zutrauen?

Herzog: Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit der Saison. Für einen Backup ist es immer schön wenn man so viele Spiele bekommt wie es bei mir heuer der Fall war. Für die kommende Saison erhoffe ich mir noch eine Steigerung, solide und konstant gute Leistungen zu bringen. Ich hoffe schon, dass ich in naher Zukunft die Nummer 1 sein kann, dafür muss ich die oben genannten Punkte erfüllen dann könnte das aus meiner Sicht schon klappen!

RH: Wann beginnt für dich das Sommertraining?

Herzog: Anfang Mai werden wir mit unserem Off-Ice Trainer starten. Jetzt heißt noch ein bisschen Urlaub genießen um dann erholt in die neue Saison zu starten.

RH: Du hast mit Markus Kerschbaumer einen hervorragenden Goalietrainer in Villach. Wie wichtig ist so ein Trainer für einen jungen österreichischen Eishockeykeeper?

Herzog: Ein Tormanntrainer ist nicht nur für einen jungen Goalie wichtig sondern man braucht ihn bis man die Schlittschuhe an den Nagel hängt. Als ich vor 7 Jahren nach Villach gekommen bin war der Hauptgrund eben Markus, weil er, wie ich finde, der Beste in Österreich ist. Ich habe bisher sehr viel gelernt vom ihm und hoffe, dass wir noch lange zusammen arbeiten werden.

RH: Die kommende Saison wird für dich in Villach weitergehen, hast du dir schon einmal Gedanken gemacht es eventuell auch im Ausland zu versuchen? Bzw. was für eine Liga wäre für dich interessant?

Herzog: Natürlich reizt jeden Spieler das Ausland, aber ich muss jetzt in erster Linie schauen das ich mich in der EBEL als 1er Goalie durchsetzen kann und danach bin ich für alles offen. Schweden ist ein Ziel, denn die SHL ist eine der Top Ligen in Europa.

RH: Lukas, vielen dank für das Gespräch.

Für RH,

Benjamin Grundauer

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