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Backstagestories / Analysen

EBEL-Inside Analyse: Hat des bessere Coaching am Ende gewonnen?

Head Coach UPC Vienna Capitals (VIC) (Foto: fodo.at/Dostal)

Klagenfurt. In Klagenfurt fand heute Spiel Nummer zwei der Finalserie auf dem Programm und die Vienna Capitals schafften einen unglaublichen Comebacksieg gegen den EC KAC. Dabei muss man sich aber die Frage stellen, ob schlussendlich nicht das bessere Coaching gewonnen hat. „RH (ring-hockey.at)“ mit einer Analyse.

Der KAC startete fulminant in die Partie und lag auch relativ schnell mit 3:0 in Führung (hier geht es zum gesamten Spielbericht). Der Headcoach der Rotjacken, Mike Pellegrims , stellte sein Team perfekt auf die Reihen der Caps ein. Die Wiener fanden kaum eine Antwort auf die gut ausgeführte Taktik der Heimmanschaft und musste mit einem 0:3 nach 20 Minuten zum ersten Mal in die Kabinen. Und hier begann das eigentliche Duell der Coaches.

Aubin stellt die Reihen um
Caps-Headcoach Serge Aubin reagierte in der Pause und stellte die Linien der Wiener um. Und diese Umstellungen führten durchaus zum Erfolg, denn die Rotjacken konnten das vorgegebene Konzept nicht mehr wirklich einhalten, die Caps kamen immer besser ins Spiel und drückten auf den Anschluss. Zwar gelang dem KAC durch Brucker der wichtige Treffer im Schlussdrittel, doch mit der Hereinnahme von Kickert statt Lamoureux folgte die nächste Weise Entscheidung von Aubin. Der österreichische Goalie sorgte für neuerlichen frischen Wind und die Caps kamen mit den durchgewürfelten Linien tatsächlich zum Ausgleich.

Mike Pellegrims (Bild: Dostal/fodo.at)

Pellegrims verliert das Spiel in der Overtime
Den wichtigsten Schachzug setzte Caps-Headcoach Aubin allerdings in der Overtime, denn eine der besten Linien der Wiener traf am Eis plötzlich auf Linie Nummer 4 der Rotjacken. Ausgerechnet hier scorte Pollastrone zum entscheidenden 5:4 Erfolg nach Verlängerung. Obwohl Pellegrims eigentlich die Liniensituation als Heimteam bestimmen konnte, übertrumpfte Aubin ihn in dieser Situation. Die Rotjacken stehen nun bereits unter Zugzwang und müssen nun in Wien siegen um in die Serie zurückzukommen.

„Es war unglaublich. Eine emotionale Achterbahnfahrt. Wir sind nicht so gestartet wie wir es geplant hatten. Wir sind nicht so geskatet, wir haben einige nicht so tolle Entscheidungen im Passspiel getroffen. Aber ich bin stolz auf meine Burschen. Sie haben sich gefangen, das erste Drittel abgehakt und geschlossen das Spiel gedreht. Ab dem zweiten Drittel ist es besser gelaufen, wir haben unser Spiel aufziehen können. Am Ende haben wir dann alles nach vorne geworfen. Die Herausforderung war groß, aber wir haben es geschafft. Es war eine tolle Nacht“, so Caps Headcoach Aubin in einer ersten Stellungsnahme.

 

ring-hockey.at mit der Analyse aus Klagenfurt

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