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EBEL: Haie geben Sieg aus der Hand

Fodo.media/Dostal

Die Innsbrucker Haie geben einen sicher geglaubten Heimsieg aus der Hand. Am Ende setzt es gegen Schlusslicht Zagreb eine 3:4-Schlappe.
Zwei Siege in der Fremde geben Selbstvertrauen. Vor allem nach dem schwierigen Saisonstart legten sich die jüngsten fünf Punkte wie Balsam über die Haie-Seele. Der Schwung sollte nun auch im Spiel gegen das Schlusslicht aus Zagreb mitgenommen werden, mit einem erneuten Erfolg würden die Haie auch in der Tabelle wieder zu den Top6 aufschließen.
Der Beginn in die Partie gestaltete sich dann genau so wie es sich die Tiroler erhofft hatten. Druckvoll starteten die Tiroler und hatten schon im ersten Wechsel zwei ganz dicke Einschussmöglichkeiten. Doch auch die Gäste versteckten sich nicht und klopften im Gegenzug an. Die Hausherren waren aber besser und hatten durch Boivin die nächste dicke Möglichkeit. In der achten Minute war es dann aber soweit, im Anschuss an ein Powerplay stocherte Ondrej Sedivy die Scheibe zur 1:0-Führung über die Linie. Nur drei Minuten später jubelten die Gäste ebenfalls in Überzahl – 1:1. Der Schock saß aber nicht lange in den Gliedern der Tiroler, nach einem tollen Spielzug war Andrew Yogan mit dem 2:1 zur Stelle. Und die Führung hätte in den ersten 20 Minuten auch deutlich höher ausfallen können, doch Clark, Lammers und Koper ließen tolle Chancen liegen.
Im Mitteldrittel passierte zunächst wenig, ehe die Haie binnen einer Minuten drei Topmöglichkeiten auf das 3:1 verpassten. Ross, Clark und Lammers scheiterten nur hauchdünn. Und die Gastgeber drückten weiter auf ein Tor, Lavoie und Yogan blieben mit ihren Chancen weiter glücklos. Der nächste Treffer war in dieser Phase längst überfällig. Erst in der 34. Minute wurden dann auch die Kroaten wieder gefährlich doch Juvonen blieb im Tor der Tiroler cool. In der 35. Minute jubelten dann die Innsbrucker über das 3:1, John Lammers schaufelte die Scheibe sehenswert unter die Latte.
Im Schlussabschnitt kontrollierten die Gastgeber das Geschehen, gute Chancen von Zagreb blieben lange Zeit aus. Der 2:3-Anschlusstreffer fiel dann in die Kategorie überraschend, ein verdeckter Zanoski-Schuss fand den Weg in die Maschen. Das Spiel wurde dann wieder ungewollt spannend, die Innsbrucker verteidigten aber zunächst gut. In der 50. Minute brannte es aber richterloh, Juvonen blieb bei einem Breakaway aber siegreich. Und dennoch, die Bären aus Zagreb waren auf einmal heiß und erarbeiteten sich weitere gute Möglichkeiten. In der 51. Minute war es dann soweit, Silvestre schloss einen schnellen Konter ab – 3:3. Die Haie waren nun völlig von der Rolle, Headcoach Rob Pallin musste in einem Timeout richtig laut werden. Leichte Besserung trat in der Folge ein doch die Partie blieb nun auf Messersschneide. In der 57. Minute war die Partie dann endgültig gedreht, die
Gäste legten das 3:4 nach. Dabei blieb es dann nach 60 Minuten, die Innsbrucker müssen gleich am Sonntag in Klagenfurt zurückschlagen.
HC TWK Innsbruck – Medvescak Zagreb 3:4 (2:1, 1:0, 0:3)
Tore: Sedivy (8.), Yogan (15.), Lammers (35.) bzw. Armstrong (11./pp), Zanoski (47.), Silvestre (51.), Sauve (57.)

 

HC Innsbruck

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