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EBEL-Analyse: Die Top´s und Flop´s aus dem Grunddurchgang

Bild: 99ers/Krainbucher

Wir haben für unsere Leser eine kurze Zusammenfassung vom Grunddurchgang gemacht und haben uns die Statistiken etwas genauer angesehen. Welche Teams haben die Erwartungen erfüllt bzw übertroffen und welche Mannschaften sind hinter den Erwartungen geblieben? Welche Neuzugänge haben in der Liga voll eingeschlagen? Was können sich die Fans von der Pickround bzw. der Qualification-Round erwarten?

+ Die Moser Medical Graz99ers : Das Team um Coach Doug Mason hat im Grunddurchgang eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit den „großen“ Mannschaften der Liga mehr als nur mithalten können und haben sich mit dem 1.Platz eine perfekte Ausgangssituation für die Pickround erspielt. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Graz hat ein starkes Kollektiv – 12 Spieler haben mehr als 20 Scorerpunkte auf dem Konto. Nur 2 Spieler  vom Stammkader haben eine negative +/- Statistik.Matt Caito ist mit +28 sogar auf Platz 2 der Liga. Mit einer Erfolgsquote von 27% verfügen die 99ers ligaweit auch das beste Powerplay.

Fehervar AV19 : Die Ungarn haben sich in einem harten Kampf einen Top 6 Platz und somit das fixe Playoff-Ticket ergattert. Trainer Hannu Jäärvenpää hat es geschafft ein starkes Kollektiv zu formen. Mit Janos Hari verfügen die roten Teufel einen Ausnahmekönner in ihren Reihen, er befindet sich auf Rang 2 der Scorerwertung. 

Das Duo Trotter – O´Donnell:  Die beiden haben zusammengerechnet aus 71 Spielen sage und schreibe 101 Scorerpunkte erzielen können. Damit lebt die Dornbirner Offensive großteils von diesen beiden Protagonisten. 

+ Peter Schneider: Die #3 der Vienna Capitals erfüllt alle Voraussetzungen für einen Top-Stürmer – 44 Spiele, 58 Punkte, +28.

+ Nick Petersen: Der Neuzugang der Rotjacken aus Klagenfurt hat voll eingeschlagen. Oftmals Alleinunterhalter im KAC-Angriff, sorgt er mit sehenswerten Aktionen für Aufregung bei den Anhängern in Klagenfurt.  Aus 44 Spielen hat er 57 Punkte auf seinem Konto stehen und hält derzeit bei +25.

–  Medvescak Zagreb: Lange waren die Zagreber Bären in dieser Saison nicht konkurrenzfähig – die Spieler wanderten der Reihe nach ab und so musste man den Großteil der Saison mit Amateuren zu Ende spielen.

Black Wings Linz: Mit dem teuersten Kader der Geschichte in die Saison gestartet war es ein ständiges Auf und Ab bei den Stahlstädtern.  Ein paar Runden vor Ende des Grunddurchgangs verabschiedete man Coach Troy Ward.  Der neue Mann an der Bande, Tom Rowe, hat es letzten Endes nicht geschafft, das Team unter die Top 6 zu führen. 

EC VSV: Die Villacher Adler holten mit Gerhard Unterluggauer eine Legende an Bord. Trainer und Sportdirektor in einer Person – er war alleinverantwortlich für die Zusammenstellung des Kaders.  Wirkliche Lichtblicke im Team waren nur die ehemaligen Capitals-Cracks Fraser, Pollastrone und Sharp. Viel zu oft wurden teilweise unnötige Strafen genommen , und so mussten die Villacher öfter in Unterzahl agieren als alle anderen Teams der Liga.

Eine Einschätzung für die kommende „Zwischenrunde“ ist nicht leicht abzugeben. Allerdings haben wir für euch eine Prognose parat.

  1. Graz99ers – starten mit den meisten Bonuspunkten, die beiden Verletzten kommen retour und man kann aus dem Vollen schöpfen. Auch bewies man heuer oft, einen Rückstand drehen zu können und es wird kein Spiel aufgegeben.
  2. Red Bull Salzburg – die Doppelbelastung mit der CHL ist vorbei. Die roten Bullen können sich jetzt voll auf die Liga konzentrieren. Im Grunddurchgang hat Salzburg bereits die meisten Tore erzielen können und sie werden jetzt noch einen Gang zulegen.
  3. EC KAC – mit einem Top-Goalie und einer starken Defensive wird der KAC enge Spiele für sich entscheiden können.
  4. Vienna Capitals – Die Verteidigung wirkte zuletzt nicht ganz sattelfest – jedoch hat man mit Lamoureux und Starkbaum das wohl stärkste Goalie-Duo der Liga. Und im Angriff sorgen Schneider, DeSousa und Co. immer wieder für Gefahr.
  5. HCB Südtirol – Das Konzept von Trainer Suikkanen „Defense first“ hat sich vergangene Saison bereits bewährt. Mit Leland Irving hat man einen Topgoalie im Kasten, im Angriff können Blunden und Findlay ein Spiel im Alleingang entscheiden.
  6. Fehervar AV19 – Der große Underdog in der Pickround. Keine Mannschaft spielt gerne in Szekesfehervar – eine enorm heimstarke Mannschaft. Für sie wird es aber nicht reichen um selbst in den Genuss zu kommen einen Gegner für das Playoff zu picken.

 

  1.  Black Wings Linz – Mit diesem Kader wäre alles andere als der Playoff-Einzug eine große Enttäuschung. Den Ernst der Lage sollte die Mannschaft jetzt erkannt haben.
  2. Dornbirn Bulldogs – gestützt auf einen starken Rasmus Rinne, der demnächst in den Kasten zurückkehren wird, und einer starken Offensive werden es die Vorarlberger als zweites Team neben den Linzern ins Playoff schaffen.

 

 

ring-hockey.at

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