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CHL: Salzburg steht mit einem Bein im Playoff

Bild: Red Bull/Gepa Pictures

Der EC Red Bull Salzburg gewann das Heimspiel der Champions Hockey League gegen die Växjö Lakers mit 4:3, wobei der schwedische Meister in der 60. Minute auf 3:3 ausglich, die Red Bulls aber wenige Sekunden vor dem Ende noch das 4:3-Siegtor erzielten. Die Red Bulls glänzten heute mit Spitzeneishockey in der Salzburger Eisarena und halten nun mit sechs Punkten Vorsprung auf die Växjö Lakers auf dem zweiten Tabellenplatz.

Gleich zu Beginn zeigten zunächst die Gäste aus Schweden, wie abgebrüht sie sind. Linus Fröberg kam in der zweiten Minute im Powerplay mit der Scheibe ungehindert vors Tor und drückte sie Salzburgs Schlussmann Steve Michalek bei seinem Heim-Debüt durch die Schoner zur frühen Führung. Doch die Red Bulls, wieder ohne die Rekonvaleszenten Alexander Cijan, Alexander Rauchenwald und Martin Stajnoch, nahmen sofort Fahrt auf, gingen das hohe Tempo der Schweden mit und boten ihnen fortan ein Spiel auf Augenhöhe. In der vierten Minute verzog Brant Harris nach einem Konter vor Växjös Torhüter Viktor Andren, fünf Minuten später bekam Dustin Gazley einen schnellen Pass vors Tor nicht unter Kontrolle. Doch in der 18. Minute schlug der Stürmer erstmals im Trikot der Red Bulls zu, als er im Powerplay aus kurzer Distanz einen Hammerschuss ins rechte Kreuzeck ließ. Die Red Bulls glichen damit auf 1:1 aus und das verdient nach dem starken ersten Drittel.

Im zweiten Durchgang wurde das Tempo fast noch höher, beide Teams lieferten sich ein ständiges Auf und Ab. In der 27. Minute holte Växjö die Führung zurück, Pontus Netterberg traf im Powerplay von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei ins Schwarze. Nur eine Minute später stellte Brant Harris den neuerlichen Ausgleich her, er bekam die Scheibe aus einem Gestocher an der Bande und zog im Slot einfach ab. Und in der 31. Minute gingen die Hausherren erstmals in Führung. Bobby Raymond schickte Raphael Herburger im Powerplay mit einem Zuckerpass auf die Reise und der ließ die Scheibe dem Goalie durch die Schoner ins Tor. In der 37. Minute war die Scheibe dann nochmal im schwedischen Tor, aber mit ihr auch mehrere Spieler, sodass der Treffer nicht gegeben wurde. Nach 40 Minuten führten die Red Bulls gegen den schwedischen Meister mit einer weiterhin sehr konzentrierten Leistung mit 3:2.

Im Schlussdrittel drückten anfangs die Gäste bei einem Powerplay. In der 44. Minute verhinderte Steve Michalek mit einer unglaublichen Reaktion auf Austin Ortegas Schuss aus Kurzdistanz den möglichen Ausgleich. Es ging weiter hin und her bei ungebrochen hohem Tempo. In der 56. Minute wähnten die Schweden bei einem Powerplay die Scheibe im Tor, das aber nach Videobeweis nicht gegeben wurde. Dann nahmen die Gäste den Goalie vom Eis und erzielten 35 Sekunden vor dem Ende den 3:3-Ausgleich, Linus Fröberg machte seinen zweiten Tagestreffer perfekt. Doch 16 Sekunden vor der Schlusssirene kämpfte sich Ryan Duncan zum Tor durch und traf noch zum 4:3-Endstand. Spannender hätte die Partie nicht enden können; die Red Bulls gewannen schließlich nach starker kompakter Mannschaftsleistung gegen den Vorjahres-Champions League-Finalisten aus Växjö und haben nun gute Chancen, das CHL-Playoff zu erreichen.

Damit sind in der Gruppenphase der Champions Hockey League nun vier Runden absolviert. Die letzten beiden Spiele der Red Bulls gegen den SC Bern folgen erst Mitte Oktober. Am kommenden Freitag beginnen die Red Bulls den Grunddurchgang der Erste Bank Eishockey Liga mit dem Heimspiel gegen den EC-KAC.
Champions Hockey League
EC Red Bull Salzburg – Växjö Lakers 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)
Tore: Gazley (18./PP), Harris (28.), Herburger (31./PP), Duncan (60.) resp. Fröberg (2./PP, 60.), Netterberg (27./PP)

Zuschauer: 1.480

Red Bull Salzburg

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