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Black Wings Linz

Linz will Events streichen. Manager Perthaler:“Es wird nur mehr gejammert“

Bild: fodo.media/Harald Dostal

Die Black Wings wollen auf Grund der wenig unterstützenden Fan-Resonanz diverse zusätzliche Events auf Eis legen. Das Ramba-Zamba wird es in dieser Form fix nicht mehr geben.

„Auf Grund der wenig unterstützenden Fan-Resonanz der jüngsten Vergangenheit wird der Verein nun diese Events evaluieren und gegebenenfalls einstellen“, so die Linzer auf ihrer Homepage.

„In den letzten Wochen und Monaten hat sich eine Negativkultur bei einigen Fans breit gemacht, es wird fast nur noch gejammert, kritisiert und gesudert. Das können wir so nicht mehr stehen lassen.Wir bemühen uns seit Jahren, investieren nicht nur sehr viel Geld, sondern auch unglaublich viel Zeit und Energie in unsere Off-Ice Aktivitäten, weil wir etwas bieten wollen. Wir bemerken aber, dass dies nicht mehr so geschätzt wird. Vielleicht haben wir unsere Fans in der Vergangenheit auch zu sehr verwöhnt und es ist den Leuten nicht bewusst, wie viel hier bei uns im Vergleich zu den anderen EBEL Standorten geboten wird“, so Manager Perthaler.

„Wir haben hier ein Team von Leuten, das jeden Tag zum Großteil ehrenamtlich und in der Freizeit viel Zeit investiert und nur noch Kritik zurückbekommt. Das frustriert, ist demotivierend und auf Dauer auch nicht in Ordnung.“, so Perthaler. Das Ramba Zamba, das Saisoneröffnungsfest der LIWEST Black Wings, wird es aus diesem Grund nicht mehr in der gezeigten Form geben. „Man kann sich nicht vorstellen, was da gearbeitet wurde. Wir wollten den Fans ein Saisoneröffnungsfest bieten, mit einem großartigen Rahmenprogramm, mussten aber feststellen, dass ein solches Fest nicht angenommen wird. Das alles kostet viel Geld, Zeit und Energie, die wir in Zukunft sparen werden. Aus diesem Grund wird es das Ramba Zamba so nicht mehr geben und wir planen nur noch eine kurze Spielervorstellung nach dem Trainingsauftakt.“

Darüber hinaus werden sämtliche Aktivitäten auf und abseits des Eises, im Foto- und Bewegtbildbereich und Medienbereich einer genauen Evaluierung unterzogen. „Wenn wir feststellen, dass die Mehrheit der Leute das nicht will, dann werden wir diese Sachen auch nicht mehr machen. Es muss den Fans klar sein, dass wir das nicht für uns sondern für sie machen und das nicht nur für den Verein, sondern auch für viele sehr engagierte und begeisterte Sponsoren Geld kostet. Vielleicht ist es nur eine kleine Gruppe von Leuten, die hier negative Stimmung macht und der Großteil findet es ohnehin gut. Mit konstruktiver Kritik können wir umgehen, wenn wir aber nur noch unreflektiert negatives Feedback erhalten, werden wir unsere Konsequenzen daraus ziehen.“

Derzeit sind noch Aktivitäten bis zur Black Wings Movie Night Ende Oktober fixiert, sämtliche danach stattfindenden und angedachten Events/Specials werden vorläufig auf Eis gelegt und könnten nach der Überprüfungsphase gestrichen werden. „Wir wollen das nicht, wir haben viele Ideen, bemühen uns und wollen etwas bieten“, so Perthaler. „Aber letzten Endes muss es von den Fans auch angenommen werden, ansonsten gibt es eben in Zukunft „nur“ noch Eishockeyspiele.“ 

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