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Die erwartete klare Niederlage setzte es für den EHC Alge Elastic Lustenau gegen das Top-Team der DEL2, die Ravensburg Towerstars. Im ersten und im letzten Spielabschnitt konnte das Lustenauer Team sehr gut mithalten, doch im zweiten Spielabschnitt war der Klassenunterschied klar zu sehen. Schon morgen Sonntag wartet mit dem russischen KHL Team Vitjaz Podolsk der nächste schwere Gegner auf die Lustenauer. Relativ deutlich mit 1:6 verloren auch die Wälder am Samstagabend gegen den EHC Bülach. Die Gastgeber zeigten sich beim Start zu zahm und mussten früh einem 0:2 Rückstand hinterher laufen. Den Ehrentreffer erzielte Daniel Ban im Mittelabschnitt.

Das Beginn des ersten Drittels gestaltete sich für Lustenau sehr schwierig. In den ersten fünf Minuten kassierten die Lustenauer zwei kleine Bankstrafen. Doch die vier Minuten in Unterzahl konnte Lustenau unbeschadet überstehen. In der sechsten Minute war es der Rückkehrer Martin Grabher-Meier, der den ersten Treffer in dieser Saison erzielte. Doch die Ravensburger zeigten sich wenig geschockt und erzielten nur eine Minute später den Ausgleich. Wieder waren es die Lustenauer, die über den erneuten Führungstreffer jubeln konnten: nach Zuspiel von Marc-Olivier Vallerand war es David Labreque, der die Lustenauer erneut in Führung brachte. Wenige Sekunden vor Drittelsende konnte Ravensburg den Ausgleich erzielen. So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die erste Drittelpause.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte Ravensburg seine Klasse und das Team des EHC Alge Elastic Lustenau war nach anstrengenden ersten Trainingstagen überfordert. So gewann das Team aus der zweithöchsten deutschen Liga den Spielabschnitt mit 5:0. Im letzten Spielabschnitt schalteten die Gäste aus Ravensburg einen Gang zurück und Lustenau kam wiederum zu einigen Torchancen. Doch in der 43. Minute erzielte Ravensburg den nächsten Treffer und fixierte somit den Endstand.

Bei Lustenau kam der gesamte Kader zum Einsatz und trotz der hohen Niederlage war es ein sehr guter Test für das Team. Schon morgen Sonntag wartet der nächste schwere Gegner auf die Lustenauer. Bereits um 17.00 Uhr beginnt das Spiel gegen das russische KHL Team aus Podolsk.

Niederlage auch für den Bregenzerwald
Mit einem jungen Line Up präsentierte sich der EC Bregenzerwald im ersten Vorbereitungsspiel. Gerade einmal 19,5 Jahre betrug das Durchschnittsalter von Markus Juurikkalas Team. Die Gastgeber starteten mit Thomas Stroj im Gehäuse, der im Startabschnitt ordentlich zu tun bekam. Bülach drückte von Beginn an aufs Tempo und konnte sich mit zwei Toren in Front spielen. Die beste Chance der Wälder hatte wohl Simeon Schwinger, der die gegnerische Verteidigung einfach stehen ließ, dann aber am Schweizer Schlussmann scheiterte.

Im Mitteldrittel wurde der Bülacher Kasten deutlich mehr unter Beschuss genommen. Die Bemühungen verpufften aber vorerst, ohne Zählbares auf der Spieluhr zu hinterlassen. Vielmehr schafften es die Gäste auf 0:3 zu erhöhen. Auch im Anschluss waren die neu zusammengestellten Reihen zu fehleranfällig und nach der ersten Hälfte lag Bülach mit einem komfortablen Polster von 4 Punkten vorne. 33 Sekunden vor der zweiten Pause schaffen es auch die Wälder anzuschreiben. Aus einem wunderschönen Powerplay heraus brach Daniel Ban den Bann und stellte auf 1:4.

Beflügelt vom Anschlusstreffer setzte der ECB die Eidgenossen nach der zweiten Eisreinigung weiter unter Druck. Allerdings fehlte in dieser Phase das nötige Glück und so blieb es auch nach einem erneuten Überzahlspiel beim alten Zwischenstand. Bülach nutzte hingegen einen weiteren Abwehrfehler. Die #17 kam vor Stroj ohne gestört zu werden zum Schuss und versenkte das Hartgummi erneut im Kasten des Kärntners. Die erste Standortbestimmung des ECB endete schließlich mit einer deutlichen 1:6 Niederlage, von der sich Juurikkala allerdings nicht aus der Ruhe bringen lässt: „Wir haben noch eine Menge zu lernen. Die Mannschaft muss noch zusammenwachsen. Wir haben heute viele neue und vor allem junge Spieler eingesetzt und ohne die Routiniers gespielt. In den nächsten Trainings werden die Dinge die heute falsch gelaufen sind angesprochen, damit wir auf Freitag bereit sind.“

EC Bregenzerwald / EHC Lustenau

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