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AlpsHL: Ein ausführlicher Rückblick auf die Saison

Am Sonntag endete die diesjährige Alps Hockey League-Saison mit dem Titelgewinn für den HK SZ Olimpija. Neben einer nervenaufreibenden Finalserie bot die dritte AHL-Spielzeit weitere spannende Rekorde. Die torreichste Saison in der Geschichte der Alps Hockey League stellte unter anderem einen neuen Zuschauerrekord auf.

Im diesjährigen Finale trafen mit dem HK SZ Olimpija und dem HC Pustertal Wölfe die beiden besten Mannschaften der gesamten Saison aufeinander. Nach dem der Sieger des Grunddurchgangs in der best-of-seven-Finalserie bereits mit 3:1 führte, gelang es den Slowenen in Spiel fünf einen 0:2 Rückstand in einen 3:2-Sieg in der Overtime zu drehen. Nur 24 Sekunden trennten die Südtiroler vom Meistertitel, ehe Mark Cepon die Träume der Wölfe kurz vor Ende des Spiels vorzeitig beendete. In der Overtime gelang den Drachen durch David Planko sogar noch der Siegestreffer, welche hierdurch auf 2:3 in der Serie verkürzten. Nach diesem „turning point“ gelang es dem Tabellenzweiten des Grunddurchgangs, diesen Schwung mitzunehmen und sich nach einem weiteren Sieg schlussendlich im finalen Spiel sieben mit einem 3:1-Sieg zum Meister der Alps Hockey League zu küren. Für die Slowenen ist es der erste Titel in der Alps Hockey League und gleichzeitig neben Migross Supermercati Asiago Hockey 1935 (2018) und den Rittner Buam (2017) der insgesamt dritte Titelträger in der Ligageschichte. Darüber hinaus ist es das erste Mal in der Geschichte der Liga, dass der Sieger des Grunddurchgangs nicht auch die Meisterschaft gewann.
So viele Zuseher wie noch nie
Neben dieser spannenden Finalserie wurden in der diesjährigen Spielzeit zahlreiche weitere Rekorde auf- beziehungsweise eingestellt. Erstmals besuchten in einer Saison über 300.000 Fans die Spiele der Alps Hockey League. Mit durchschnittlich 1.467 Zuschauern kann die VEU Feldkirch die größte Kulisse bei Heimspielen verbuchen. Dicht gefolgt vom HC Pustertal mit durchschnittlich 1.318 Zusehern. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Liga wurde das Finale in einem entscheidenden Spiel sieben ausgetragen. Eine Premiere war die Tatsache, dass im Halbfinale mit Laibach, Pustertal, Lustenau und Jesenice noch immer drei verschiedene Nationen vertreten waren. Zudem feierte Hockey Milano Rossoblu sein Debüt in der Alps Hockey League. Mit 394 Strafminuten über die gesamte Saison hinweg stellte der EC Bregenzerwald das fairste Team der Liga.
Neuer Torrekord
Im dritten Jahr der Alps Hockey League wurde ein neuer Torrekord aufgestellt. In Summe netzten die Cracks in 384 Spielen der internationalen Liga 2.466 Mal (6,4 Treffer pro Begegnung.) Die meisten Treffer gingen 2018/19 auf das Konto der slowenischen Teams. Der Meister verbuchte 217 Treffer, gefolgt von Jesenice mit 203 Treffern.
17 Siege am Stück sind alter und neuer Rekord
Mit insgesamt siebzehn Siegen in Folge (davon nur einer in der Overtime) stellte der HC Pustertal den Rekord für die meisten Siege am Stück ein. Im Vorjahr gelang es dem Vorjahresmeister Migross Supermercati Asiago Hockey 1935 diesen Rekord aufzustellen. Zudem gewannen die Wölfe siebzehn Spiele vom Start der Saison weg und stellten somit einen neue Start-Bestmarke auf. Ebenfalls beeindruckend war die Heimstärke der Wölfe. In 20 absolvierten Heimspielen im Grunddurchgang mussten sie sich nur ein einziges Mal geschlagen geben.
Die Einzelkönner
Mit Oliver Nordberg kam der MVP in diesem Jahr erstmals von einem österreichischen Team (Red Bull Hockey Juniors). Mit 81 Punkten (31 Goals und 50 Assists) aus 47 Spielen stellte der Schwede zudem einen neuen Punkterekord für die Alps Hockey League auf und kürte sich somit auch zum Topscorer. Die meisten Tore in dieser Spielzeit schoss Marc-Olivier Vallerand (37). An der Spitze der Goalie-Wertung steht Matthew Climie vom HDD SIJ Acroni Jesenice. Der Schlussmann der Slowenen erreichte bei 19 Spielen eine Fangquote von 94,4% und einen GAA von 1.51. Wesentlich mehr Spiele absolvierte der Goalie von Pustertal bei einer ähnlichen Fangquote. Er hielt in 55 Spielen 93,7% der Schüsse.
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